Freitag, 22. November 2013

Hilfe für Narumi

Da bin ich wieder, um von meiner sehr produktiven und vor allem auch sehr sonnigen Woche zu berichten. (^_^) Aber zunächst zum Wochenende.
Der Samstag (16.11.) war tagsüber nicht sehr aufregend. Wie immer hieß es waschen und Bolg schreiben. Doch der Abend hatte noch zwei Ereignisse für mich, die meine Nerven strapazierten. Zunächst hatte ich ein paar Probleme mit meinem Computer (wegen eigener Blödheit) und zu allen Übel kam auch noch ein Erdbeben angerollt. Ja, wirklich angerollt...es wurde langsam immer stärker, aber zum Glück war es auch schnell wieder vorbei. Und das Computerproblem konnte dann ich dann auch mit vielerlei Hilfe lösen. (Danke an Mutti, ich bin stolz auf dich!)
oben Feige, unten Kiwi
Sonntag war auch ein sehr ruhiger Tag. High-light war für mich allerdings das Frühstück, weil es heute zu meinen zwei Toastscheiben zum einen kleine, deutsche Salamis und zum anderen Kiwimarmelade gab.
Der Montag (18.11.) war auch nicht weiter aufregend. Aber es war wieder mal soweit, dass die Miete fürs Wohnheim überwiesen werden musste. Da ich ja nichts falsch machen will frage ich immer einen Angestellten in der Bank, ob er mir hilft. Und diesmal stand ein recht auffällig uniformierter, älterer Herr da, den ich bat mir zu helfen. Er machte das zwar auch, wirkte dabei aber sehr angespannt und blickte sich ständig um, als er bei mir am Automaten stand. Keine Ahnung warum, vielleicht hätte er seinen Platz nicht verlassen dürfen, war aber in der Zwickmühle mir helfen zu wollen,...ich weiß es nicht, aber ich bedankte mich paar mal mit tiefen Verbeugungen und marschierte weiter.
Denn ich habe einen wunderbaren Vorhang letzte Woche gesehen, den ich jetzt unbedingt haben wollte. Und natürlich, wie konnte es anders sein, sind Eulchen drauf. Am Abend quälte ich mich wieder einmal mit einem viel zu spät hochgeladenen Text ab. Dieser war auch noch ziemlich schrecklich, weil er aus Berichten bestand, die sich um den Krieg der Japaner in Manshuko (Mandschurei) drehten. Beim zu Bett gehen hatte ich schon Angst auch noch davon zu träumen und das wo ich so schon nie gute Träume habe... (>.<)
Nach einer Nacht ohne schlechte Träume war am 19.11. (Dienstag) nach dem Japanischunterricht eine Feuerübung angesetzt. Punk 12°° erklang ein Alarmton und es wurde durchgesagt, dass jetzt die Übung sei. Aufgeweckt, wie unsere Lehrerin stets ist rüttelte sie an den Stühlen und rief „Erdbeben, Erdbeben“. Riss noch die Tür auf (damit diese sich im Notfall nicht verklemmt) und hockte sich kurz unter den Tisch. Und dann sollten wir ruhig und ohne Hektik das Gebäude mit unseren Taschen verlassen. Nun standen wir auf dem Platz vor der Uni und warteten auf das Entwarnungszeichen. 
In der Mittagspause hielt ich im Klassenzimmer ein kleines Mittagsschläfchen, bis Tyner-sensei ins Zimmer kam. Jedes mal erzählt er dann mit mir. Und jedes mal verstehe ich kaum etwas, doch er scheint das nicht zu bemerken. Anscheinend habe ich das Talent auch dann noch interessiert und schlau zu guggen, selbst wenn ich keine Ahnung hab, um was es eigentlich geht. Während des Geschichtsunterrichts erreichte mich auf dem Handy ein Hilferuf von Narumi. Sie ist eine sehr liebe Japanerin, die Deutsch lernt und im Moment ihre Abschlussarbeit auf deutsch schreibt. Bis 18°° saß ich mit ihr dann noch in dr' Bibliothek und verbesserte ihre Sätze. So konnte ich gemütlich mit dem Uni-Bus zum Wohnheim zurückfahren und gleich nach der Ankunft das leckere Abendbrot genießen. Es gab endlich mal wieder Curry und ich hab 2x eine riesige Portionen verdrückt. (^____^)
Am Mittwoch fiel der Unterricht von Mock aus und so wollte ich nach Japanisch, wo heut wieder Japanerinnen zum quatschen (üben) da waren, mit Julia nach Harajuku shoppen gehen. Doch Julia sagte ab und so nahm ich mir noch mal 2 Stunden Zeit für Narumi und bin danach allein ins Paradies gefahren. Unter der Woche ist in Harajuku zum Glück nicht all zu viel los und man kann mehr oder weniger in Ruhe bummeln. 
Erstes Ziel war ein kleiner Schmuckladen namens 'Paris Kids'. Weiter ging es in diverse andere Läden und zum Closet Child (das ist mittlerweile Pflicht XD). Fündig bin ich dort natürlich auch geworden. Dann habe ich noch einen weiteren SecondHand-Laden gesucht, den mir eine Japanerin empfohlen hatte. 
Meine Beute
Auf dem Weg zu diesem kam ich noch an einem Gebäude vorbei, wo es angeblich auch Lolita-Klamotten geben sollte. Also guggen kann man ja mal, dacht ich mir und als ich die Etage mit den Sachen gefunden hatte, war ich den Tränen nah! Staunend lief ich umher. Aber traute mich kaum nach den Preisen an den Sachen zu schauen... (>.<) In einer Abteilung (bei h.Naoto) kam ich dann noch mit der Verkäuferin ins Gespräch. Sie war sehr nett und gab mir auch noch einen Fyler mit.
Den letzten SecondHand-Laden hab ich dann auch noch gefunden. Und ich staunte nich schlecht, was es da alles gab! (o.O) Die verkaufen hier noch Klamotten, die bei uns schon lange kein Schwein mehr anziehen würde. Aber in Japan kann man selbst noch einen Strickpulli aus den 80-ern in neongelb und rot für ca. 10€ verkaufen. Ein bisschen Lolitakram hatten sie auch und so hab ich auch da noch was gefunden.
Am Donnerstag (21.11.) hieß es in der 1. Stunde wieder einmal Brians-Zukunfts-Kurs überstehen. Zu allem Übel musste er heut auch noch eher gehen, aber wir sollten in Gruppen weiter über die Zukunft der Musashi diskutieren. Auch im Deutschkurs wurde es nicht besser, da Reini (die Lehrerin) wieder einmal einen deutschen Liedtext dabei hatte. Diesmal von einem angeblich ganz berühmten Sänger...komisch ich hatte noch nie was von ihm gehört. Ich möchte auch davon absehen ihn namentlich in diesem Blog zu nennen, weil ich mit solchen 'Gestalten' nichts zu tun haben möchte! Als sie uns auch noch das Video zu dem Lied zeigte hatte ich einige Probleme meine Fluchtreflex unter Kontrolle zu halten und nich schreiend wegzulaufen! Wenn das deutsche Jugendkultur widerspiegeln soll, dann sehe ich für die Zukunft in Deutschland schwarz! (-.-)
Im Anschluss hieß es wieder bis 'open end' = 18°° Narumis Text korrigieren. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Jugendsprache in Deutschland und Japan im Vergleich. Und ich muss sagen, dass die Ergebnisse ihrer Untersuchungen recht interessant sind.
Auch der Freitag lief kaum anders ab. Wieder saß ich nach Japanisch mit Narumi von 10:30 bis 18°° in dr' Bibliothek und arbeiteten an ihrem Beitrag. Ständig bedankt sie sich, wenn ich stöhne und überlege, wie ich ihre Sätze ins Hochdeutsche bringen kann...arme Narumi. Aber ich muss sagen, dass es mich auch freut ihr zu helfen. Man bekommt an diesen Tagen auch selbst das Gefühl etwas geschafft zu haben. Ich versuche ihr Mut zu machen, so wie meine Mutti mir, wenn ich verzweifelt vor einer Hausarbeit sitze. Ich hoffe wir schaffen es noch rechtzeitig. 
Zu erwähnen sei noch, dass diese Woche ohne Unterbrechung jeden Tag die Sonne von Früh bis Abends schien! Auch wenn es nicht all zu warm ist, so tut dieses Licht unglaublich gut und ich versuche jeden Strahl zu geniesen, denn ich weiß, dass es zu Hause zur Zeit eher grau aussieht..

So und an dieser Stelle ausnahmsweise noch die Auflösung des Rätsels aus der letzten Woche: Natürlich war es der Fuji. Das Bild war von meinem Balkon aus. Und das Bild was ihr hier seht hätte ich, wenn ich im 8. Stock wohnen würde (da ist allerdings leider nur ein Jungsflur und ich bin nunmal leider kein Junge....die wissen das bestimmt gar nich zu schätzen)

Ein neues Rätsel folgt trotzdem noch: Was könnte das nun schon wieder sein?





Bis nächste Woche vom Sempai* Misuka. ;)


* als 'Sempai' werden in Japan Mitschüler bezeichnet, die älter sind als man selbst, oder einen höheren Kurs besuchen. Sie helfen oft den jüngeren Kommilitonen, die Kohai genannt werden. Diese Sempai-Kohai-Beziehung gibt es aber in allen Generationen und ist kein reiner Schulbegriff. Auch in Firmen gibt es diese Art von hierarchischer Struktur.

Freitag, 15. November 2013

Die Hälfte ist geschafft

Die Woche ging so schnell rum, oder? Kaum habe ich einen Eintag verfasst muss ich schon wieder den nächsten schreiben...haha, es geht Schlag auf Schlag. Doch ich warne schon mal vor, der erste Teil dieses Eintrags wird ein bisschen,..nun sagen wir, speziell....ach, lest selbst. (^_^')

Letzte Woche Samstag (9.11.) war ein wunderbarer Tag, mal abgesehen davon dass es kalt und trüb war. Aber mein Sonnenschein war an diesem Tag Wächter-san, eine liebe Kommilitonin aus Halle, mit der ich verabredet war.
Und dann auch noch in Akihabara (Stadtteil von Tokyo), wo der Otaku (Freak) angeblich alles bekommt, was er sich wünscht... Doch schon auf meinem Weg zum Bahnhof hatte ich seltsame Begegnungen...Dass Japaner stets lautstark Sport treiben hab ja nun mittlerweile oft genug mitbekommen, aber die Horde Schulmädchen, die mich schreiend im Park verfolgte war schon recht gruselig. Auch das Finden von Wächter-san lief nich ganz so reibungslos, denn sie stand am ganz anderen Ende vom Bahnhof. Zum Glück is der nich all zu groß und ich konnte von meinem Ende bis zu ihrem schauen. Und da erblickte ich ein herumirrendes Wesen. Nach dem wir uns aber gefunden hatten gingen wir erst planlos durch die Gegend und unterhielten uns mehr, als das wir ein Ziel gehabt hätten. (^.^') 
Dann aber fanden wir einen 7-stöckigen Laden, in dem es sehr viele tolle Figuren gab!! Man kam aus dem Staunen nich mehr raus! In dem Landen war ich zwar letztes Jahr schon mal, aber da wusste ich nichts davon, dass über mir noch 6 weitere Etagen vollgestopft mit allerlei Anime-Kram waren. Eigentlich war ich wieder auf eine Heidi-Figur aus, aber die Preise dafür sind ganz schön gestiegen. Im 2. Laden mit ebenfalls mehreren Stockwerken hatte ich dann eine große Miku-Figur im Auge, doch ich entschied mich letztendlich doch nur für einen ganz kleinen Anhänger. 
Im Nachhinein ärgerte ich mich ein wenig sie nicht für diesen Preis mitgenommen zu haben. Auch Wächter-san wurde fündig. Auch wenn mancher Preis einiger Dinge ihr die Tränen in die Augen trieb...Mein eigentliches Ziel, eine Figur aus Cowboy Bebop zu bekommen klappte auch dieses Jahr nicht. Angeblich sei die Serie zu alt.. (-.-) Wer's glaubt, denn es stand genug Zeug aus alten Zeiten da rum!


 Und was auf keinen Fall fehlen darf, wenn man sich mit einer Freundin in Japan trifft, ist Purikura zu machen. XD Es war sehr lustig, denn zum ersten mal musste ich alles alleine managen, da Wächter-san so gar keinen Plan davon hatte. Es gab zwar auch einige Komplikationen, aber wir haben es noch hinbekommen.

Im Anschluss gab es dann auch noch ein bisschen Kultur. Denn wir liefen zu 2 in der Nähe gelegenen Schreinen. Da gab es sogar eine kleine Theateraufführung, was wir aber erst zu spät mitbekamen und nur noch sahen,  wie alles wieder von der Bühne geräumt wurde..(>_>') 
Und da alles so schön war beschlossen wir beim sehr langen Abschied uns auf jeden Fall noch paar mal zu treffen.

Der Sonntag war wieder ein sehr ruhiger Tag, bis auf ein Erdbeben, dass mich früh gegen halb 8 beim Haare kämmen überraschte. Es dauerte ganz schön lang und hatte eine Stärke von ca. 4-5. Auf Grund der Länge hielt ich mir doch lieber mal mein Kissen über den Kopf.

Der 11.11. (Montag) wird in Japan auch 'Pocky-Tag' genannt. Pocky sind die japanischen Mikadostäbchen zum vernaschen, dies es mit den außergewöhnlichsten Schokoladenummantelungen gibt. Und wenn man davon 4 nebeneinander legt, sieht das eben aus, wie → II II. Ja, die Japaner haben Humor. XD Aber ich hatte das vollkommen vergessen und nich einen Pocky an dem Tag gegessen, welch Schande!
Aber ich bin mit einer Kommilitonin Handy aufladen gegangen und habe wieder ein paar tolle Sachen ergattert.
Am Dienstag war ich dann völlig erstaunt über das Ergebnis meines Geschichtstests. Ich hatte 88% und das war sogar mehr, als die meisten hatten, die besser Englisch können als ich. Tyner meinte zwar, ich hätte oft eine interessante Wortwahl, aber er war selbst von mir überrascht. Zur Belohnung für dieses Ergebnis holte ich mir eine Packung getrocknete Bananenstückchen. *_* (Nun bin ich verrückt danach!)

Den Mittwoch würde ich am liebsten aus der Woche streichen. 
es wird Herbst
Früh geschah zwar ein kleines Wunder und ich war überglücklich, doch am Ende des Tages sollte ich gelernt haben Japaner zu hassen!
Aber dazu später. Denn in der Mittagspause genoss ich die warmen Sonnenstrahlen, die ins Zimmer fielen. Doch als dann die anderen kamen wars mit der Herrlichkeit vorbei. Sie haben die Vorhänge zugezogen und das künstliche Licht angemacht. Angeblich weils blendet, aber auf ihren Plätzen schien die Sonne gar nich direkt hin... (ö.ö) sowas kann ich echt nich verstehen! Im Test, der eigentlich so scheiße gelaufen war gab es auch hier eine überraschend gute Punktezahl. Nach dem Unterricht wollte ich den Bus zurück nehemen, da es kalt war und ich dringend eine Mail schreiben musste. Doch der Bus war überfüllt, der Gang stand auch schon voll und trotzdem waren noch Plätze frei. Wie geht das? Obwohl ich eher da war drängelten sich dann einfach ein paar coole Typis durch, weil ihre total coolen Kumpels für sie nen Platz reserviert hatten. Was für Arschlöcher! Junge Japaner sind keinesfalls höflich. Also trat ich den Zugweg von 1½ Stunden, anstatt den ½ stündigen Busweg, an. Zum Glück wurde ich zum Abendbrot irgendwie durch die anderen wieder aufgeheitert.

Der Donnerstag (14.11.) war der kälteste Tag der Woche! Man will weder früh aus seinem Bett, geschweige denn aus seinem Zimmer! Der Flur ist so eisig und zum Zähneputzen gibt’s auch nur kaltes Wasser. Was hab ich mir eigentlich dabei gedacht im Winter her zu kommen? Weil ich dachte hier ist es nich so arg kalt, wie in Deutschland. Aber ich wurde nun eines Besseren belehrt! Auch die Japaner haben mit der Kälte zu kämpfen. In der Bahn hört man es nun ständig aus jeder Ecke schniefen. Nase hochziehen gehört hier leider zum Alltag wie die tägliche Portion Reis. (-.-) Da ich das aber nich mitmachen möchte nutze ich den 'Gaijinbonus' (Ausländerbonus) und tu einfach so, als ob ich es nich wüsste und schnäuze, wenn auch leise in mein (fast durchsichtiges) Taschentuch.
Waffen gegen die Kälte
Nach der langweiligen Uni bin ich noch mal zum Supermarkt, weil ich eigentlich nur Kanbberkram und Zucker holen wollte. Doch durch welchen Zufall auch immer, lief ich genau durch das Regal, wo eine Thermoskanne von 1,4l im Angebot war. Das dufte ich mir nicht entgehen lassen und hab sie mitgenommen. Der Zucker lag dann allerdings genau neben den Salzpackungen in gleicher Größe. Auch anhand der Kanji konnte ich keine eindeutige Zuordnung machen. Also wartete ich bis eine Ob
āchan (Omi) durch den Gang kam und hab sie gefragt, ob dies Packung Zucker sei? Statt einem einfachen 'ja' erklärte sie mir noch, wie ich die Packung aufzuschneiden hätte und dass ich das vorsichtig machen soll, damit nichts raus bröselt. (^__^) das war so lieb!

Am Freitag den 15.11. war mein Bergfest. Die Hälfte der Zeit hier ist nun um. Aus Freude darüber hab ich, nach der heut doch recht lustigen Japanischstunde, auf dem leeren Spielplatz in Asaka ne Runde geschaukelt. Am Abend haben wir dann in Ikebukuro noch Julias Geburtstag nachgefeiert. Es gab Unmengen an leckerem Essen und so leckere Getränke. Bei der heiteren Stimmung machten wir sogar noch Bekanntschaft mit den Jungs am Nachbartisch, die ihre Übernahme in die selbe Firma feierten. Da ich aber nicht so lang bleiben wollte kehrte ich mit einer Freundin schon zeitiger zurück.

Na mal sehn, was die nächste Woche bringt.



Und heute mal ein Naturrätsel; was seht ihr hier?








Bis nächste Woche, eure frierende Froschleiche :)

Samstag, 9. November 2013

Schönes und Unschönes

Wieder mit einem Tag Verspätung aber ich halte weiterhin durch!
Deswegen auf geht’s, denn wir haben heut viel vor. :)
Letzte Woche Samstag (2.11.) war es nun soweit, der Tag der Posterpräsentation war gekommen. Doch schon früh war der Wurm drin. Erst schien ich noch ewig viel Zeit zu haben und plötzlich musste ich rennen, weil ich ja noch mit den anderen den Bus zur Uni nehmen wollte. So schnell hatte ich mich noch nie geschminkt. Doch dann standen wir alle verwirrt vor dem Bus. Kein Fahrer weit und breit...anscheinend fuhr er heut gar nicht...So ein Mist aber auch! Also liefen wir eilig zur Bahn. In der Uni angekommen war klar, warum kein Bus fuhr. Denn, da wo der sonst parkte standen nu massenweise Buden. Mit unseren Plakaten bewaffnet suchte Seki-Sensei unsere Opfer aus. (>.<) 4x musste ich meinen Vortrag halten. 
Mein Thema war das Manga Life, in dem es um Mobbing geht. (Sehr empfehlenswert und keinesfalls ein Kindermanga! Allerdings hat der Deutsche Heyne-Verlag es nach 12 Bänden abgesetzt,.. (-.-) weshalb ich mir die restlichen 8 auf japanisch gekauft hatte und noch fleißig am übersetzten bin.) Nach dieser Aktion stöberte ich noch ein bisschen allein übers Fest, bis wir uns schließlich alle wieder für die J-Pop-Dance Aufführung trafen, bei der Freunde von uns mitmachten. 
blau: Momo, schwarz-gelb: Tintin

Es war sehr lustig und unterhaltsam, auch wenn es nebenbei ein bisschen regnete. Nur einige Jungs, die am Rand wie wild mittanzten machten uns ein wenig Angst. (ô.O) Dann guggten wir noch mal beim Kunstclub vorbei, in dem Julia mitmachte. Gleich im 

Zimmer nebenan war der Eisenbahnklub, und da schrie die eine Hälfte meiner Gene 'geh da rein!!'. Erstaunte Blicke, die Gespräche verstummen; ja, das Ausländer-MÄDCHEN guggt sich jetzt eure Züge an! Ein kleiner Junge, der die Züge steuerte hielt dann extra einen an, damit ich ihn gut in der Kurve fotografieren konnte. Wie lieb! (^_^) Julia und ich waren bald durchgefroren und so kehrten wir ins Wohnheim zurück. So war dieser Tag auch geschafft.
Am Sonntag den 3.11. passierten auch viele Abenteuer. Das ging auch schon wieder früh, sogar noch vorm Frühstück, los! Auf dem Weg zu eben solchen traf ich in der Lobby einen kleinen Molch (oder so). Und den musste ich unbedingt retten, denn was soll der denn hier drin?! Fangen ging nich, der war zu schnell, also scheuchte ich ihn in Richtung Ausgang, was gar nich so leicht war, denn er wollte oft umdrehen und immer an der Wand lang. (>.<) Am Ende war das kleine Viehchelchen so fertig, dass es sich freiwillig auf meine Schlüsselkarte setzte (die ich extra noch geholt hatte) und ich ihn raus tragen konnte. Auf den Blättern unter nem Busch musste er erst ma verschnaufen. Aber er war gerettet und ich glücklich. :)
Gegen 11°° startete ich Richtung Bahnhof. Doch ich bog noch mal zum 7/11 ab, um noch ein bisschen Geld zu holen, was zum Glück funktionierte. Ich küsste die Geldscheine und wollt von Dannen ziehen, doch da rief mir der Parkplatzwächter hinterher. Nach ein paar unverständlichen Sätzen kam die Frage, ob das dort drüben mein Auto sei? Was, Wie bitte? Seh ich etwa so aus, als ob ich HIER Auto fahren würde?! Verneinend und verwirrt ging ich weiter meinen Weg. 
In Harajuku habe ich mich dann mit Julia und einem Japaner getroffen und wir sind im Yoyogipark in den Meiji-Schrein gegangen. Auf dem Weg dort hin standen noch ganz viele Chrysantemen und Bonsais rum. Heut war auch das Kinderfest 'Shichi-go-san' 
(7-5-3), bei dem 7 und 3 -jährige Mädchen, sowie 5-jährige Jungen mit ihren Elten in den Schrein gehen und um Glück bitten. Die meisten Tragen dabei prächtige Kimonos. Doch das war nicht der eigentliche Grund für unser Kommen. Das High Light war Yabusame, eine spezielle Art des 
Bogenschießens, nämlich im Galopp vom Pferd aus! Die Pferde waren so fix, dass meine Kamera sie kaum erfassen konnte! Ich war so beeindruckt. Die Pferde und die Reiter sind so klasse. Sie erinnern mich sehr an die mongolischen Steppenreiter.


ahnten nicht, wie glücklich ich war
Julia und ich
Und als wir wieder auf der Brücke waren, waren sie da!!! °\(^v^)/° jeah, es gibt sie doch noch. Ehrfürchtig fragte ich nach einem Foto und war überglücklich!!! Mein Traum hat sich doch noch erfüllt.  Jetzt muss ich nur noch selbst irgendwann mal so verrückt sein. XD
Im Anschluss wollte ich noch ma auf die Takeshita-dori (angesagte Einkaufsstraße). Aber die war so heut so voll, dass wir nach nur einem Shop aufgaben. 
Auf dem Rückweg in Ikebukuro kamen wir zufällig noch an einer Bude vorbei, die kleine gefüllte Teigeulchen verkaufte. Julia und ich teilten uns eine Tüte. (^__^)

Der Montag war dann schon wieder trist und langweilig. Da war Tag der Kultur und zum Glück unifrei. Aber dennoch musste ich viel für die Geschichtsprüfung am nächsten Tag lernen. Am Ende des Tages hatte ich aber alles geschafft und war doch ganz zufrieden mit mir.
Die Prüfung am Dienstag lief dann eher mittelmäßig. Ich hab viel geschrieben und meine leise Hoffnung ist, Tyner mit meinem fürchterlichen Englisch mindestens genau so zu ärgern, wie er mich mit den Lesetexten. 
Als ich nach der Uni wieder im Wohnheim war, wartete dort auf mich eine Überraschung! Endlich war das Paket von Mutti angekommen, mit allerlei wunderbaren Dingen!! Oh, ich hab mich noch nie so sehr über Pumpernickel gefreut! Beim Abendbrot, wurden uns heut noch die neuen Verwalter vorgestellt. Die Frau hat viele Pflanzen mitgebracht, die sie überall im Speisesaal verteilt hat. Mir gefällts. Der Tag war aber damit noch nicht geschafft. Am Abend musste ich noch viel für Kultur ausarbeiten. Bis gegen halb 2 in der Nacht saß ich da, und am Ende sollte alles nichts genützt haben. Denn die Prüfung am Dienstag lief dermaßen besch...
Bald kommt ein Kinofilm mit Conan und Lupin (^o^)v
Ziemlich niedergeschlagen zog ich mit den anderen zurück. Durch eine blöde Begebenheit wurden wir aber getrennt und ich bin noch mal allein zum Daiso. An dem Abend quälte ich mich zudem auch noch mit einem Aufsatz für Brian rum.

Um so mehr freute ich mich auf den freien Donnerstag (7.11.). Deutsch ließen wir einfach mal ausfallen und ich kam mal wieder zum Waschen. Da es heut aber regnete musste ich meine Wäsche im Zimmer aufhängen und das erforderte einiges an Kreativität. Ansonsten diente der Tag dafür Dinge zu tun, die man sonst immer vor sich her schob. Eigentlich wollte ich auch putzen, ehrlich! Aber Kehrschaufel und Besen sind verschwunden, weshalb ich noch eine Weile warten wollte.
Es weihnachtet schon...
Am Freitag lief einiges nich ganz so rund. Das blödeste Missgeschick war allerdings mein Sturz auf der Rolltreppe. (>.<) Voller Hohn sagte die japanische Stimme auch noch durch: 'ashimoto ni gochuikudasai' (Bitte achten Sie auf Ihre Füße)....Das praktische ist aber, wenn man auf einer Rolltreppe fällt verliert man nicht so viel Zeit. Man bewegt sich ja trotzdem noch vorwärts. ;) Dafür dass es ganz schön weh tat is der blaue Fleck kaum zu sehen....Nach Japanisch war ich noch fix einkaufen, ich ab mir einen Besen besorgt. Bin dann auch schnell Heim, damit ich noch Haare waschen konnte, um diese mit Sonnenschein zu trockenen. Auch habe ich mir selbst den Ponny geschnitten, meine eine Jacke repariert und mir eine Kehrschaufel aus Papier gebastelt. Ich dachte eigentlich, dass eine Origamianleitung für sowas im Internet zu finden wäre, aber so etwas gibt es anscheinend gar nicht. Also musste ich wieder mal selbst kreativ werden. ..

So, auch bei weniger Beteiligung werde ich das mit dem Rätsel durchziehen! Ich lass euch nich in Ruhe mit der Frage: Was ist auf dem Foto zu sehen?



Bis dahin, eure Nachteule der letzten Woche (OvO)

Samstag, 2. November 2013

Donnerstag um eins macht jeder seins....

Und da bin ich auch schon wieder. Diesmal mit etwas Verspätung, weil diese Woche Samstag das Uni-Fest war und ich blöderweise eine Posterpräsentation hatte.

Und ich warne gleich mal vor, der heutige Eintrag ist wegen gewissen Umständen etwas länger geworden. Aber ich hoffe ihr habt trotzdem Spaß dran. ;)

Also zunächst erst mal zu letztem Sonntag (27.10.). Da war hier voll die Action. Denn als ich früh zum Zähne putzen schlich, sah ich draußen auf der Straße ein Großaufgebot an Polizei. Hab mir das ne Weile angeguggt, da kam auch Julia noch dazu, und da sie erst früh vom Feiern Heim kam, wusste sie zu berichten, dass die Polizei fast bis vor zum Bahnhof (ca. 2km) die Straße absichert. Als ich dann Lautsprecher hörte, war mir alles klar,.. und kurz darauf kamen auch die dazugehörigen Autos.
Die Rechten waren unterwegs und schrien ihre Parolen durch die Straßen. 'Japan den Japanern! Banzaaaai!!! (← d.h. ungefähr sowas wie 'ewiges Leben', 'Japan lebe hoch!') Das ganze war ziemlich gruselig und ich war sehr froh, dass die nich wussten, dass im Asaka Plaza auch ausländische Studenten wohnen...oder sie wussten es und sind extra hier vorbei gefahren...wer weiß...

Am Montag war die Übung zum Plakatvortrag, und die lief nich wirklich gut...warum hatte ich mir nur wieder so ein schweres Thema ausgesucht und so fremde Vokabeln gewählt?! Aber Sensei hat versucht mich danach aufzubauen und das wird schon werden. Nach Japanisch musste ich noch eine Weile warten, weil uns heut ein Überblick über die Studentenreise im Dezember gegeben werden sollte. Ich wollte die Zeit nutzen und las inzwischen ein Buch in der Sonne, über dem ich einschlief. Zum Glück vor dem Vortragszimmer und so hab ich nichts verpasst. (^.^) Im Endeffekt fahren ganz schön viele Japaner mit, was ich nich gedacht hätte. Aber es klingt alles ganz spannend und ich freue mich sehr drauf endlich mal aus Tokyo raus zu kommen!

Nach der Uni wurde ich von einer netten, neu kennengelernten Japanerin bis zu einem Einkaufstempel begleitet. Mit der Rolltreppe sollte ich nach ihrem Vorschlag bis in den 10. Stock fahren. Ich suchte nämlich nach ner Thermoskanne und da ganz oben sollte es welche geben. Also auf geht’s! Nach der 4. Etage dacht ich mir: „oh, nö...das geht so langsam. Nimmste den Fahrstuhl.“ Tja, der war dann allerdings sehr voll und nachdem ich mich mit reingequetscht hatte fuhr der wieder nach unten. (-.-') Also noch mal zum Anfang und noch mal die Rolltreppe benutzt. Kennt ihr das 'Leiterspiel'? (in jeder guten Kinder-Spielesammlung zu finden) So kann man sich diese Situation vorstellen, nur in echt. Nach nochmaligem 'Rolltreppen-Umsteigen' hab ich es dann auch geschafft. Allerdings waren die Kannen sehr teuer und klein. (für ne 0,3l Kanne ca. 25€) Ich trottete also wieder von Dannen und versuchte es in einem anderen völlig überfüllten Laden. Der Grund für die Überfüllung war Halloween. Jeder musste sich ja unbedingt noch ein Kostüm kaufen. Ich habe das Gefühl, dass Halloween für die Japaner sowas wie Fasching ist.

Am Abend musste ich noch ein bisschen fleißig sein.

Der Dienstag (29.10.) war dann nicht so spektakulär. Geschichte schien aber an diesem Tag gar nicht zu vergehen. Kennt ihr den Ausdruck 'zum Sterben langweilig'? Ja, ich glaube das heißt so, weil es einfach so lang dauert, dass man denkt, bevor das Ende kommt stirbt man. (>.<) 
Und im Wohnheim hab ich mich zum Abendbrot noch ma blamiert. Anstatt 'itadakimasu' (guten Appetit) zu sagen, habe ich noch vor dem Essen 'gochisôsamadeshita' (es war lecker) zur Küchenfrau gesagt. Sie hat sehr verwirrt geguggt aber wenigstens mal gelacht. Das macht sie sonst nämlich nur selten. :)
das Design es kommt mir so bekannt vor....  (~__~')

Am Mittwoch gab es zum Frühstück köstlichen Joghurt mit Kakistückchen drin. Da wir die letzten beim Frühstück waren, aber noch ein paar von den Näbbeln da standen dachten wir; „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, und so fragten wir die Küchenfrau, ob wir nicht die übriggebliebenen Näbbeln noch essen könnten. Doch leider war die Aktion nicht von Erfolg gekrönt. 
Die Uni war an diesem Tag zum Glück nicht so schlimm, wie die am Vorherigen. Der Unterricht mit Mock-Sensei verging recht schnell, da er uns wunderbare Fotos aus Akita gezeigt hat. Und wenn man vor allem die Winterbilder so sieht, bekommt man schon ein bisschen Heimweh. Heute haben wir auch den Bus zurück zum Wohnheim genommen. Der ist nach der 4. Stunde immer brechend voll. Sogar im Mittelgang kann man dann auf ausklappbaren Sitzen Platz nehmen. Und ganz untypisch wurden wir heut von einigen Japanern angequatscht, recht laut und voller Enthusiasmus.

Nun dann war endlich wieder Donnerstag. Auf zu neuen Abenteuern! Nach einem ausgiebigen Frühstück startete ich gemeinsam mit Julia zur Uni. Doch in Ikebukuro verpassen wir ganz knapp unsere Bahn. Und so lernten wir gleich noch eine nette Frau kennen, die durch Zufall auch noch Bekannte in Österreich hat. (Und sie hat auch eine sehr hübsche Tochter, von der sie uns Fotos zeigte). Schnell gingen wir noch mal in einen kleinen Supermarkt und ich ab mir vorsichtshalber mal die Billigvariante von KitKat gekauft. Es war zudem sehr entspannend zu wissen, dass heute nur Deutschunterricht ist, da Brian sich auf Dienstreise befindet.

Nun nach der Stunde bin ich bewaffnet mit Kompas und Karte losgelaufen. 
Noch in Ekoda fand ich eine Pachinko-Kugel und einen Kronkorken und die Sonne schien heute im Gegensatz zu letzter Woche, das konnten doch nur gute Zeichen sein, oder?! In Kamiyacho fand ich das riesige Gebäude auf Anhieb. Und Spazierte fröhlich hinein. Diesmal fand ich auch die Commerzbank auf der Übersichtstafel. Alles klar 40. Etage. Vom marmorverkleideten Hauptflur des Gebäudes zweigten sich jeweils nochmal 4 'Zimmer' ab, in denen sich wiederum 4 Aufzüge befanden. 
da oben irgendwo war ich nun....
Die waren wiederum noch mal nach Endstadtion (Etage) sortiert. Mit zwei japanischen Geschäftsmännern fuhr ich bis Etage 36. Allein gings weiter bis zur 40. Nun war ich da. Ich stand in einem menschenleeren Flur. Jeweils an den Enden des Flurs waren Glastüren. Wenn man durch die rechte Tür blickte, sah man einen leeren Meetingraum. Schaute man durch die Linke, erblickte man einen kleinen 'Kiesgarten', ein Duftblubberding und Wartesessel am Fenster von dem man über Tokyo schauen konnte. Vorsichtig und immer darauf gefasst eine Alarmanlage damit auszulösen, öffnete ich die linke Tür. Trat ein paar Schritte in den Raum und dann kam mir plötzlich ein junger, dynamischer Herr im Anzug entgegen. Übelst aufgeregt stammelte ich drauf los,...auf Japanisch...(-__-') „Doitsugo o hanasemasuka?“ (Sprechen Sie Deutsch?) Er: „Sorry, I don't speak Japanese.“ Ich: „Oh, sorry, do you speak German?“ Er: „Ja.“ Ich: „Gott sei Dank!“ Verzweifelt beschrieb ich ihm meine Situation. Doch er konnte mir nicht helfen. Zwar schaute er noch mal ins Büro, aber da war keiner mehr da. Ja, da war keiner mehr, ca. um viertel zwei!!! Im Internet stand, dass am 1.11. die Filiale zu ist, dh. für die Mitarbeiter war also heut schon Freitag, was wiederum bedeutet, dass die deutschen Beamten ihren deutschen Arbeitsrhythmus auch in Japan beibehalten und sich nicht an japanische Arbeitsverhältnisse anpassen. Na toll! Der Banker war gerade auf dem Weg zu einem Meeting, und da er auch eigentlich nur aus Frankfurt kam, wusste er auch keinen anderen Rat, als die deutsche Service-Hotline anzurufen. Was für ein hilfreicher Tipp...(-.-) '...alles, was Sie von einer führenden Mittelstandsbank erwarten...' Genau, dass Sie nur Interesse an Großkunden mit viel Geld hat. Also verließ ich die tokyoter Filiale der Commerzbank wieder und aß unten vorm Eingang meine Trostschokolade unter den skeptisch blickenden Augen eines Wachmannes. Niedergeschlagen zog ich von Dannen. Aber ich sollte nicht traurig sein. Schließlich habe ich heut zwei wunderbare Fundstücke aufgesammelt und bin wieder um eine Erfahrung reicher geworden.

So kam ich auch mal wieder dazu mein Lieblingsspiel (Harvest Moon) zu spielen, um meine Gedanken von all den Problemen abzulenken.

Am Freitag den 1.11., hatten wir zum Glück Uni-frei, wegen dem Uni-Fest am Wochenende. Doch nächste Woche sind auch die Midterm-Examen (Zwischenprüfungen) und deswegen hab ich den ganzen Tag geschuftet und hab fleißig gelernt, sowie Geschichtskram ausgearbeitet.

Zur 'Belohnung' (nein, durch Zufall) gabs zum Abendbrot Chirashi Sushi (Schüssel-Sushi). Frei nach dem Motto: „You have no time for a role, put all in the bowl!“ (← hab ich mir selber ausgedacht,.. ich bin eine Poetin ^.^)



Und ihr dürft jetzt auch wieder kreativ werden. Die heutige Rätselfrage heißt natürlich wieder; Was ist das? Viel Spaß beim raten und es dürfen auch ruhig mehr Leute mitmachen. ;) Lasst euch bitte nicht von dem einzugebenden Zahlencode bei den Kommentaren abschrecken, das ist normal und nichts böses.



Bis zum nächsten Abenteuer, eure Misuka