Samstag, 24. September 2016

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen..

Da bin ich wieder. :) Die Woche war ganz schön fix vorbei, oder?! Ich möchte mich ganz herzlich für die letzten Nachrichten/ Kommentare bedanken. Die machen fröhlich und ich freue mich, dass ihr alle mitfühlt. (°◡°) (Bitte verzeiht, dass ich nicht persönlich antworte. >.< )
Doch wie ist es mir in der letzten Woche ergangen?

Am Sonntag (18.), war wie immer nicht viel los. Solang ich meine Hausarbeit nicht fertig habe, ist nicht viel mit rausgehen. Zumal das Wetter auch (die ganze Woche über) nicht wirklich einladend war.
Auch den Montag (19.) könnte man so zusammenfassen. Jedoch habe ich mir abends die Zeit genommen, um mal etwas zu kochen. Und so entstand gebratener Tofu mit Zwiebeln und Nudeln. XD Es war übrigens ein Feiertag und ich hatte auf Grund des 'Tags der Alten' keine Veranstaltungen.
Wegen der andauernden Nässe (Regen) und da auch mein Zimmer nicht wirklich isoliert ist, hatte ich in der Nacht eine feuchte Zudecke bekommen. Am nächsten Tag waren selbst meine Klamotten und das Papier im Regal klamm. ö.Ö Sowas hatte ich bis jetzt auch noch nich erlebt.
Der TokyoTower macht einen auf Fuji
und möchte nicht sichtbar sein ^^"
Auch bei Doreen im Zimmer war es nicht anders. Ich hoffe sehr, dass der Regen mal langsam wieder aufhört, damit unsere Sachen wieder trocken werden.

Also startete meine eigentliche Woche erst am Dienstag den 20. Nach dem Mittag bin ich zur Uni aufgebrochen, da es ein Interview geben sollte. Ich habe die Räumlichkeiten gleich auf Anhieb gefunden und dieses Einzelgespräch mit einer der Japanischlehrerin war mit das hilfreichste und verwirrendste, was seit der Einführungswoche passiert ist. Denn Dieses Interview sollte uns helfen auszuwählen, in welche Kurse wir letztendlich gehen wollen. Hilfreich war es, weil man noch mal ganz in Ruhe seine persönliche Lage schildern konnte und ein Feedback dahingehend bekommen hat. Verwirrend war es dadurch, dass ich danach immer noch keine eindeutige Vorstellung hatte, welche Kurse ich denn nun besuchen soll. Um sich da durchzufitzen muss man echt studiert haben. ^^'' Im Endeffekt wird die nächste Woche noch mal hart, da ich noch einige Einstufungstests schreiben muss, um in meine Wunschkurse zu kommen.
Reis mit leicht scharfen 'Tofu-Hack' und Aubergine,
Salat und Misosuppe
Nach dieser Aktion bin ich mit meinen zwei üblichen Verdächtigen (Angelina und Claire) in einen Sukiya essen gegangen. Das tolle an dem Laden ist unter anderem, dass man die Größe der Portion vorher auswählen kann. Und es dauerte nicht einen Bissen und ich habe mich sofort in diese 'Fastfood'-Kette verliebt. Es gibt wunderbare Dinge und es hat so klasse geschmeckt! *Q* (Mir tropft gleich noch mal der Zahn, wenn ich mich nur daran erinnere!) (suki bedeutet übrigens mögen und das Zeichen für ya eigentl. 'zu Haus', in dem Zusammenhang aber auch Laden/Geschäft,...ja, der Name ist gut gewählt! Es wird sicher auch mein Lieblingsladen XD )
Nach diesem leckeren Mahl kämpfte ich mich zurück durch den Regen nach Haus. Es sollte nämlich noch ein Taifun über uns hinwegfegen. (So arg war er der Wind dann zum Glück nicht mehr, aber in einigen Pfützen hätte man auch locker schwimmen gehen können. >.<)
Abends gabs noch eine kleine Korrespondenz mit Mutti und dann hab ich dem Regen gelauscht und hab dadurch gut geschlafen.

Am 21. (Mittwoch) war noch mal eine spezielle Einführung für die Leute, die den Speedkurs mitmachen möchten. Da der bei Null anfängt und ich aber schneller vorankommen möchte, hab ich mich erst mal dafür eingetragen. Denn man kommt sonst nicht mehr da rein, aber zum Glück zur Not wieder raus. Da aber in einem Semester die doppelte Menge an Stoff durchgenommen wird, wusste ich allerdings noch nich, ob der nun wirkl. was für mich ist. Aber erst mal besser ham, als hätten... Nach der Erklärungsstunde war ich allerdings, (wie immer) noch nicht wirkl. schlauer.
Da ich noch Zeit bis zum nächsten Tagespunkt hatte, bin ich 'spontan' zu Murata-sensei gegangen. Sie ist Japanischlehrerin und korrespondiert viel mit der MLU, wegen dem Doppelmasterprogramm. Sie war übrigens diejenige, mit der ich auch das Interview hatte, was ich in meinem ersten diesjährigen Post erwähnt hatte (falls ihr euch erinnert) ;) Auch mit ihr hab ich noch mal über die Kurse gesprochen und sie hat mich etwas entwirrt und aufgebaut. Außerdem habe ich ihr endl. mein Omiyage (Mitbringsel/Dankeschön) geben können. Und sie hat es doch sogar widererwartend in meiner Gegenwart geöffnet und sich sehr gefreut, was wiederum mich sehr gefreut hat. (>ω<) Ich hab sogar von ihr etwas kleines zum Naschen bekommen.
Fröhlich bin ich also danach zum 2. Tomodachi-Treffen gegangen (na, wer hat sich das Wort gemerkt? ;D ). Aus meiner Gruppe hatte sich allerdings nur noch ein weiteres Mitglied eingefunden und so bekamen wir für den Tag 2 andere Tomodachis zugewiesen. XD 
Zunächst gab es Essen in der Mensa. Diesmal hatte ich Curry mit Schnitzel (welches übrigens schon in mundgerechte Stücken geschnitten ist, wenn man es erhält). Danach sind wir zu dem kleinen Schrein neben der Keio. Haben gezeigt bekommen, wie man sich dort richtig verhält (→ 2x verbeugen, 2x klatschen, evtl. Münze einwerfen und die Glocke läuten, beten, noch mal verbeugen) Übrigens, die Götter verstehen auch Deutsch, denn mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. ;)

Danach sind wir zwar zum TokyoTower gelaufen, aber nicht hoch. Mittlerweile war unsere Gruppe plötzl. auch größer geworden und ich hab neue nette Menschen kennengelernt. Doch wieder herrschte allgemeines Nichtwissen, was wir unternehmen sollten.
Da ja noch anderweitige Pflichten auf mich warteten, bin ich wieder zurückgefahren, hab aber noch mal in Sasasuka Stopp gemacht, um noch einige Besorgungen zu machen. (Man könnt meinen, ich mach hier nix anderes als einkaufen zu gehen >.<')
Der Abend hielt noch etwas Positives parat, denn Doreen hat mir gezeigt, wie man Apps aufs Handy läd, wie sie funktionieren und sofort hab ich angefangen damit Kanji zu lernen. *_*

22. Septemder – ein Donnerstag – ein Feiertag – Herbstanfang, und so sah's draußen auch aus... es regnet,... was sonst. Ein guter Tag um, an der Hausarbeit weiterzuschreiben. Am Nachmittag hab ich mich mit dem Stundenplanbuch auseinandergesetzt und mir (ganz deutsch) einen Plan erstellt, wann ich wo nächste Woche hin muss. Abends war kurz skypen mit den Eltern angesagt und dann hab ich noch ewig mit Doreen ihren heutigen Einstufungstest ausgewertet. ^^“ Aber dann fix zu Bett...

.. denn am 23. (Freitag), hieß es 6°° raus aus den Federn! Der erste richtige Unitag beginnt. Und an diesem Tag bin ich wieder mal voll in die RushHouer rein geraten. Nach zwei Stationen standen wir außerplanmäßig lang (hab nich recht verstanden warum) und so wollten entsprechend bei den folgenden Stationen mehr Leute mitfahren. >.< ok, nun wird’s wieder eng! Ich war überrascht und echt froh, dass ich es geschafft hatte an meiner Station doch tatsächlich raus zu kommen! (;Д)
Die ersten beiden Doppelstunden waren Speedkurs. Und ich saß da drin und hab mich total verarscht gefühlt.. Nach 50x der Sensei den Satz nachplappern ist man sich dessen Bedeutung plötzlich nicht mehr wirklich sicher, obwohl er total simpel ist... °A° Außerdem sagt die Frau nur die Sätze zu uns, die sie für den Unterricht braucht. Es gibt weder ein Lob, noch Tadel, noch irgendwelche Erklärungen, welche Grammatik wir grad lernen. Das höchste der Gefühle sind unterstützende Bilder und Objekte, über die wir die Vokabeln lernen.. Sowas hab ich noch nie erlebt. Ob ich so auch die schwierigere Grammatik lernen möchte wage ich zu bezweifeln.. Ok, die Lehrerinnen wechseln je nach Stufe und Wochentag glaub ich, aber ich weiß nicht, ob mich das glücklich macht... also heißt es jetzt büffeln, um in meinen anderen Wunschkurs zu kommen.
Danach bin ich zum ersten Leveltest. Man kann näml. neben dem normalen Japanischkurs noch Schwerpunktkurse wählen. Und diese sich je nach Level selber zusammenstückeln und muss nicht in dem Level bleiben, das man zugewiesen bekommen hat. Der Test am Freitag war für den Text-lese-Kurs. Und er war absolut easy. :)
Danach wollten Angelina und ich eigentl. noch irgend ne Computerregistrationssache machen. Aber das ist anscheinend nicht dringend notwendig, nur wenn man auf dem Campus online sein will.. also haben wir's erst mal gelassen. Und sind stattdessen noch mal mit Claire eingekehrt. :) Diesmal in einen anderen Laden. Bei mir gab es eine Maispizza, die anderen beiden hatten nen Klops mit Käsefüllung und Reis. Die Getränke waren anscheinend frei, aber wir getrauten uns nicht, noch mal hinzugehen, um evtl. noch mal zu holen. ^^''
Dann hab ich mich beeilt schnell heim zu kommen, denn ich hatte ein Date via Skyp mit meinem Watzke-san. ^o^ das hat gefetzt.
Und dann war ich fix Abendbrot kaufen und wollte mein Kochlevel ebenso erhöhen.. nun ja, ganz geklappt hats nicht. Mein Fisch war zerbrochen, die Zwiebel etwas zu braun .. aber, egal.. Schmecke muss is! XD

Am Samstag (24), war ich schon zeitig auf. Hab Müll weggebracht und ganz freundlich die zwei Okâsans (Hausfrauen/Mütter) gegrüßt, die mich verwundert angestarrt haben. Und endlich habe ichan diesem Tag meine Hausarbeit beendet. Yatta! >__< Selbst die letzten plötzl. auftretenden technischen Probleme konnten dank Muttis online-seins, schnell gelöst werden. Den Abend hab ich mit Doreen und Jacky (chin. Mitbewohner) in der Küche verbracht. Bei uns gabs Pasta und bei ihm Creps. *-* Wir durften sogar kosten und haben gleich noch das Kanji für Mehl gelernt. '_^
Und OMG, was tut man nicht alles... um mit anderen kommunizieren zu können. Doreen und ich wollten uns bei Line anmelden, das jap. WhatsApp. Blöderweise bekommt man dafür einen Code per SMS zugesendet.. schön, ich hab zwar ein Handy, aber das kann keine SMS empfangen >.> und Doreen konnte sich über Facebook registrieren... also hab ich mich nun auch bei fb angemeldet.. ja ich habe es getan und bin weder glücklich noch stolz drauf... ich hatte einfach keine Wahl, wenn ich hier up-to-date bleiben will... Hoffentlich lässt sich das nach dem Jahr wieder löschen -.-

In dieser Woche hab ich aber mal wieder gemerkt, wie interessant es ist sich mit so vielen Menschen aus verschiedenen Nationen zu unterhalten. Klischees werden dabei bestätigt oder widerlegt und das ist so spannend. Doch warum gab es nur diesen dämlichen 'Babylon-Vorfall'?? Es würde so vieles erleichtern, wenn alle eine Sprache sprechen würden (mal abgesehen von Englisch bei dem die Muttersprachler ja echt nen Vorteil haben). Aber dann würde es wahrscheinlich auch nicht all diese faszinierenden Kulturen und Klänge geben. Und das wäre doch wirklich sehr Schade, nicht wahr?!

Bis nächste Woche dann, drückt mit die Daumen für die Tests. X)
Eure Misuka

Samstag, 17. September 2016

Stress, Stress, Stress

Ich habe gehört, dass der Sommer in Dtl. nun vorbei ist und in der Herbst vor der Tür steht. Hier ist es zwar seit vielen Tagen auch bewölkt und es regnet ab und an. Aber die sommerliche Schwüle hält nach wie vor an.
Meine erste Uni-Woche ist um und sie war recht durchwachsen.

Am Montag den 12. war ich wie immer fast die erste und hatte noch ein bisschen Zeit. Angelina (Hallenser Kommilitonin) kam erst recht spät ins Zimmer aber ich war froh sie zu sehen. Als erstes stand ein Vortrag über den sogenannten 'Culture-Shock' an. Ok. Gut das mal gehört zu haben, aber eine ganze Stunde dafür zu verwenden, fand ich doch etwas lang. Danach gabs eine Campustour. In kleinere Gruppen eingeteilt und mit einigen Keio-Studenten wurden wir nun über das Gelände geführt. Es war zwar recht kurzweilig aber immerhin weiß man nun ein bisschen besser bescheid, wo man hin muss. Danach ging es mit den Studenten in die Mensa. Das Angebot ist, laut Angelinas Erfahrung, nicht übermäßig groß aber für mich reicht es, denn es gibt Curry und das ist schon das Beste, find ich. ^^ Allerdings war ich noch zu aufgeregt und habe nur Reis mit Fisch gegessen. (An Beschreibung belasse ich es hiermit erst einmal dabei. Es gäbe noch mehr zu berichten, aber ich plane einen Sonderbeitrag zum Mita-Campus und würde da dann einen detaillierten Blick drauf werfen.) ;)
Danach gab es noch eine Orientation mit wichtigen Dingen. Das dauerte zwar auch ne Stunde, aber wieder hechelten wir durch das kleine Buch, was alle Punkte beinhaltete und eigentl. noch mal alles zusammenfasste...
Etwas geplättet fuhr ich zurück. Aber ich hatte mir noch vorgenommen endl. mein Monatsticket zu kaufen, denn ich wollte nicht mehr jeden Tag so viel für die Strecke bezahlen müssen. Das Formular dafür hatte ich mir schon an dem Tag, an dem ich mich mit meiner Japanerin getroffen hatte, mitgenommen, um es übungsmäßig auszufüllen und unbekannte Begriffe drauf zuschreiben. Dementsprechend sah der Zettel auch aus, zerknittert, mit vielen Übersetzungswörtern und krakelig mit Bleistift ausgefüllt. Ich entschuldigte mich für das liederliche Ding und erklärte, dann ich wolle nur wissen, ob alles stimmt und würde es auch noch mal ordentlich ausfüllen. Aber die Tante am Schalter ignorierte das und behielt den Zettel ein. Machte nen Stempel auf meine Studikarte und meine Pasmo wurde neu bedruckt. - Fertig. Auch schön.
Ich hab mich jedenfalls voll gefreut, dass ich es doch ganz allein hinbekommen hatte. :D Gleich hab ich probiert, ob es auch wirkl. klappt und bin noch mal in Sasazuka ausgestiegen, um noch mal am 100yen-Shop vorbei zu schaun.
Recht spät kam ich deshalb nach Haus und fiel müde in mein Bett.

Denn am 13. (Dienstag) bin ich schon 6°° aufgestanden, um zeitig in der Uni zu sein.
Von außen sieht die Uni ja ganz chic,
aber innen ist es manchmal recht ...
Noch bevor das Zimmer aufgemacht und die vielen Senseis (Lehrer) über den Gang huschten und das Verderben ins Zimmer zu tragen, war ich schon da. Kurz nach den Lehrern kam auch Angelina. War ja klar, dass die Deutschen überpünktlich sind. (aber nur die von der MLU) XD
Als alle da waren ging der heutige Einstufungstest los. Dieser zog sich über 3 Stunden mit jeweils 10min Pause dazwischen. Der erste Teil war Grammatik und Lückentext. Doch die letzte Aufgabe bestand mehr aus Lücke, als denn aus Text, was mich sehr verwirrte. Der zweite Teil war Hören. Das ging noch. Doch wieder war die letzte Aufgabe die Hölle. Beim letzten Teil musste man viele Texte lesen. Auch hier war deutlich die Steigerung von den Aufgaben zu spüren. >.<
Völlig am Ende hab ich mit Angelina und Claire (nette Britin) eine kleine Pause gemacht, um dann gleich im Anschluss noch die Bibliothekseinführung mitzumachen. Auch hier sind die Systeme recht verwirrend. Gut war, dass wir noch mal durch einige der Räumlichkeiten gegangen sind. Das älteste Bibo-Gebäude erinnert jedoch eher an ein U-Boot oder einen Maschinenraum, die Regale stehen eng und es riecht eigenartig. ö.Ö
Danach hatten wir Glück grad noch so was zu Essen in der Mensa zu bekommen und endlich gab es Curry! *_* Dort saßen wir noch ewig zusammen und haben gequatscht.
Auf meinem Heimweg bin ich mal in einen anderen Supermarkt als sonst und wollte mir kl. Teigtaschen kaufen, da ich aber Bedenken hatte, dass das Ebi (Shrimps) drin ist habe ich einen Mitarbeiter gefragt, aber der nahm erst mal sein Arbeitstelefon und rief irgendwo an, um mir dann mitzuteilen, dass da irgendwie Fleisch drin ist und jedenfalls kein Fisch oder sowas in der Art. ô.O Ganz im Ernst, ich dachte der weiß was da drin ist, weil er es kennt,.. aber der Anruf hat mich verwirrt.

Am 14. (Mittwoch) musste ich erst Nachmittag in der Uni sein, also war ich Vormittag noch ein bisschen fleißig. Heute war nämlich der Tag fürs Tomodachi (Freunde)-Programm. Obwohl meine Online-Voranmeldung nicht geklappt hatte durfte ich trotzdem noch mitmachen und bin in einer recht netten 5-er-Gruppe gelandet. Jeweils 2 Keiostudenten müssen die Tomodachis für 4 Ausländer sein. ^^ Ja, dann wurden die Regeln erklärt, die in der Gruppe einzuhalten sind. Es gab eine fixe Vorstellungsrunde innerhalb der Gruppe und dann ging es geschlossen in die Mensa (ihr merkt die Kontinuität, oder? Auch hier anscheinend einer meiner Lieblingsorte. XD Natürlich gab es Curry, was sonst.)
Kürbispaste auf Kürbiseiskugel, mit Kürbisstückchen
& Kürbiskernen. Mit einem Kleks Sahne & Anko
(süßes Bohnenmuß) + Minze. Und ganz unten
 Kürbiskuchenstückchen
Da wir allerdings danach noch Freizeit hatten, die wir gemeinsam verbringen sollten musste sich unsere Gruppe noch auf was einig werden. Das ist gar nicht so einfach mit 6 unterschiedlichen Personen! Letztendl. entschlossen wir uns jap. Süßigkeiten essen zu gehen. Ich habe einen 'Hogwarts*-Eisbecher' gegessen. XD Es ist ja Herbst und deshalb Kürbissaison. *w*
Naja, der Tag war dennoch irgendwie anstrengend, wegen den vielen neuen Leuten und da man ständig in den Sprachen hin und herspringen musste.
Also hatte ich spontan beschlossen auf dem Heimweg noch mal zur Takeshita-dori in Harajuku zu gehen, um zu schauen, was sich alles so verändert hatte. Es war voll wie immer. Und da hörte ich plötzlich dt. Worte. ö.ö Gut, hier sind viele Touris unterwegs, aber diese beiden waren schon etwas älter. Ich war neugierig und hab sie deshalb einfach angequatscht. ^^' Daraus hat sich ein nettes Gespräch entwickelt und das hat mich wieder aufgeheitert. Auch kam ich natürlich nicht am ClosetChild vorbei... und wie sollte es anders sein, ich habe einen Rock gekauft (vergib mir Mutti ^-^').

Der Abend war ruhig und ich habe noch ein bisschen was angeschaut.

* Für alle Nichtwissenden, was ich damit meine;
Hogwarts ist die Zauberer-Schule, auf die Harry Potter geht/ging und dort gibt es öfters mal was mit Kürbis, wegen der Logik: Kürbis = Halloween = Hexen/Zauberer (= Hogwarts)
Der Eisbecher hieß übrigens einfach nur 'Kürbis-Eisbecher'. Aber ich habe ihn einfach so benannt, weils lustiger ist. ^^'

Am 15. (Donnerstag) bin ich wieder zeitig aufgebrochen, denn heute hing das Ergebnis vom Test aus. Allerdings kam ich diesmal voll in die RushHour rein. >.< Ok, so krass gestopft haben sie nicht, wie man es ab und an in einigen Videos sehen kann, aber es war schon sehr, sehr voll. Und dass obwohl meine Linie alle 2min(!) fährt. Auch habe ich das Gefühl, dass nur noch eine bestimmte Menge gestopft wird und die anderen müssen/sollen (laut Durchsage) auf den nächsten Zug warten. Interessant war, dass sich die kl. niedl. Japanerin neben mir, ganz dich an mich gedrängelt hat. Wahrscheinlich nach dem Motto, lieber an ein ausländisches, aber weibliches Wesen gepresst als an ein männliches, nicht einschätzbares Individuum. °--°
Da war ich nun extra so zeitig angetanzt (9°°), nur um dann doch ein recht ernüchterndes Ergebnis entgegengeschleudert zu bekommen. ._. Enttäuscht suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen und ging noch mal meine Unterlagen durch. Mittlerweile hat sich davon so viel angesammelt, dass, wenn ich einen Ofen hätte, ich im Winter damit komplett durchheizen könnte. Nach einer Weile sprach mich ein Keio-Stundent an und es kam ein Gespräch zustande. Ich habe zwar nicht all zu viel mitgeschnitten, da hauptsächlich er redete, aber egal. Lächeln und Nicken. ^^'' Da ich noch ewig viel Zeit hatte, bot er mir an noch mal die Gegend anzusehen und zum TokyoTower zu gehen. Das nahm ich an und so verging die Wartezeit auf den eigentl. Termin, der heute anstand (13°°), auch schneller.
Wir sind zwar nicht hoch gefahren, waren aber unten in der Fisch-Ausstellung. Die kleinen Fische waren echt niedlich. Allerdings, waren auch hier einige der Becken wieder viel zu klein für die etwas größeren Tiere. (Ich hasse Japan!)
Nachdem wir zurück an der Uni waren zeigte er mir noch mein Zimmer und dann ging das große Chaos los! Uns wurde das Kurssystem erklärt, was unglaublich kompliziert ist!!! Als immer mehr Fragen aufkamen, wurde die Sensei grantig und ließ auf Grund des straffen Zeitplans keine individuellen Fragen mehr zu. (Obwohl danach nichts weiter anstand) Nun trauten sich viele nicht mehr nachzufragen. Zum Glück stehen die wichtigen Dinge noch mal in einem Buch, das wir bekommen hatten. Aber ich habe echt Schiss nun im falschen Kurs zu landen, oder nicht genügend Wochenstunden zu haben, wie vorgesehen sind, weil ich zu blöd war dieses System zu verstehen.. >.<
Ich war froh, als ich wieder zu Haus war, denn heute kam auch Doreen (Hallenser Kommilitonin, die im gleichen Haus wohnt, wie ich, aber an ne andere Uni geht) an und das Quatschen am Abend hat so gut getan. Ihr jap. Kumpel, der auch vorbeikam, bot dann seine Hilfe wegen der Handysache an. Und so verabredeten wir uns für den nächsten Tag.

Doch bevor es am 16. (Freitag) soweit war, ging es früh erst noch mal zur Uni. Heute war nämlich die feierliche Eintrittszeremonie. Eigentlich mehr für die offiziellen Studenten, aber wir sollten auch mitkommen. Die Halle erinnerte mich ein bisschen an die Leipziger Oper und der Keio-Chor sang zu Anfangs ein paar Lieder (u.a. die Keio-Hymne). Das hat mir gut gefallen. :) Dann traten die wichtigen Menschen auf die Bühne und hielten nacheinander eine Rede. Wohlgemerkt alles Männer! Nur eine Studentin, die stellvertretend für die Studentenschaft sprach, war weiblich.
Dann war ich noch mal fix mit Angelina in einem Cafe und bin dann schnell zurück, um mit Doreen ins Einwohnermeldeamt zu fahren. Bei ihr ging das alles viel schneller und nach nich mal ner Stunde waren wir wieder draußen.
Nachdem wir noch mal am Haus waren, um Zeugs einzusacken und ein paar Donuts zu verspeisen gings wieder nach Shinjuku, wegen der Handysache.
Lachs, Avocado & Gruke auf Reis
Doch wir waren etwas zu spät dran und konnten an dem Abend keine SIM-Karte mehr kaufen.. @.@ ich bin verwirrt. Wir hatten mit gefühlten 1000 Mitarbeitern gesprochen und zum Schluss wollte die eine auch noch unsere ResidentCard und unsere Kreditkarte sehen, und hat die Namen verglichen, ob es auch stimmt o.O Hallo?!
Trotz des Misserfolgs sind wir noch Abendbrot essen gegangen und das war sehr lecker! *_*

Also haben wir uns am Samstag den 17. noch mal getroffen. Allerdings habe ich am Vormittag noch gewaschen und ein bisschen Haushalt gemacht.
Der Kumpel von Doreen, mit dem wir uns nun wieder getroffen hatten, hat mir ein Smartphone gegeben, das er nicht benutzt, denn das Handy, was ich von meiner Senpai bekommen hab ist anscheinend doch zu alt ._. An diesem Tag war es uns möglich eine SIM-Karte zu erwerben. Da Doreen aber mal zu ihrem Campus schauen wollte trennten wir uns.
OMG! Ist dieses Schüsselchen nicht herzallerliebst?!
Ich fuhr zurück, hab aber noch mal ein bisschen was gekauft und war noch fleißig. Als die beiden auch wieder im Haus waren gings los das Handy einzurichten. Allerdings passte nur in mein Smartphone die SIM und nich in Doreens. Ich halte wohlgemerkt das erste mal so ein Teil in der Hand und war völlig überfordert damit! Aber es geht! Das einzige positive an dem Ding ist, wie ich finde, dass es eine App gibt, mit der man Kanji lernen kann. Ab nun bin ich wohl auch so ein Zombie in der Bahn, der auf sein Telefon starrt. >__>
Am Abend bin ich nich noch mal mit nach Shinjuku, sondern habe fein gekocht und nach Haus telefoniert, denn es gab so viel Neues. Eigentlich wollte ich noch fleißig sein, aber mein Gehirn war absolut tot.. >.<


Mal sehn, was mich dann nächste Woche erwartet. Zum Glück sind nächste Woche noch 2 Feiertage und ich hoffe, dass ich diese Zeit gut nutzen kann.
Nun denn, viele liebe Grüße aus Tokyo.

Eure Misuka

Sonntag, 11. September 2016

Noch ein paar ruhige Tage

Ein keiner neuer Post steht an, da ich ab nun meinen Wochen(end)rhythmus einführen möchte, wie ich ihn schon das letzte Mal praktiziert hab.   :)

Wieder war am 7. und 8. noch nicht viel los. Außer dass ich die Kanji (Schriftzeichen) an der Waschmaschine übersetzt hab, um zu verstehen, wie ich sie danach handhaben muss. Die ratterte dann gemütlich vor sich hin und als ich dann die Wäsche in meinem Zimmer verteilt hatte, saß ich wahrlich in einer Sauna (und das obwohl ich beide Fenster sperrangelweit auf hatte!) Luftfeuchte und Temperatur machten das Denken nich grad leichter. Ich saß also fleißig am Schreibtisch und plötzlich klapperten meine Fensterscheiben leicht, der Strommast draußen und das ganze Gebäude wackelte. Ich hielt inne und überlegte, ob es schon Zeit ist unter den Tisch zu kriechen? … (Ok, man soll eigentl. erst eine Tür aufmachen, um einen Fluchtweg zu haben... aber egal) Doch so schnell es da war, um es zu begreifen und zu hinterfragen, so schnell war es auch wieder vorbei. Ich hatte es auf die Stärke 3 geschätzt. Und ich muss sagen, ich glaub ich hab Talent, denn es war wirkl. Stärke 3, wie mir meine Info-Seite wenige Minuten später verriet. (so sieht das dann übrigens aus: http://www.tenki.jp/bousai/earthquake/detail-20160907132858.html Man muss dann nur noch wissen, unter welchem Punkt man ungefähr wohnt. Oder in der langen Liste darunter nachschauen) Wenn ich ab und an bei der Seite vorbeischaue, um zu guggen, ob ich vielleicht mal ein Einser nicht gemerkt habe, fällt auf, dass es derzeit auf Kyûshû ab und an mal ein bisschen wackelt. Mehr wie bei mir. Ist aber auch gut so. ^^“
So vergingen die Tage.

Am 9. war dann der erste Uni-Tag gekommen. Mein dt. Wecker hatte mich verarscht und so bin ich erst später aufgestanden, als ich wollte. -.- Ich habe es aber trotzdem geschafft meine Pflicht, die Plastikflaschen wegzubringen, zu erfüllen. Dann hatte ich noch 'ewig' Zeit, recherchierte noch was und bin dann gegen 9:45 los, da ich langsam nervös wurde.
Ein Eingang auf den Mita-Kampus
 Beim Umsteigen in Shinjuku hab ich lieber noch mal nachgefragt und bin dann mit der Ringlinie bis zu meiner Station. Alles ganz easy alles gefunden. Auch vor Ort konnte ich mich gut orientieren und fand die Uni ohne Probleme, und schritt durch das majestätische Portal. °o° Das Gebäude auf dem Gelände war auch leicht zu finden, sowie Stockwerk und Zimmer. Da ich viel zu zeitig da war (11°°), setzte ich mich unter die Bäume, beobachtet Leute und versuchte das Formular fürs Bahnticket zu übersetzen. Mehr und mehr Ausländer fanden sich ein und es begann ein betretenes Beäugen und Warten. Auch meine Hallenser Kommilitonin traf endlich mit noch einem Mädel aus ihrem Wohnheim ein. Endlich war es 12:30Uhr und es ging los. Es gab eine feste Platzordnung und an der Tafel stand GANZ GROSS geschrieben, dass wir die Umschläge, die an unserem Platz lagen bitte noch NICHT öffnen sollten. Gut, dass sie es rangeschrieben hatten.
Bald stellte sich eine Frau vor und auch die anderen Menschen, an die wir uns ab jetzt immer wenden könnten. Dann gab es noch ein paar Fakten zur Uni. Das Interessanteste mal fix zusammengefasst:
Fukuzawa ist übrgens auch auf der höchsten Banknote
Japans abgebildet *o*
Der Gründer war Fukuzawa Yukichi, der sehr an westlichen Dingen interessiert war. Er reiste nach der Landesöffnung Japans viel umher, vor allem nach Amerika. Um sein Wissen zu teilen gründete er 1858 eine Schule, aus der sich die Keiô entwickelte.
So, jetzt hatte sich die Uni vorgestellt, jetzt waren wir dran.... In Anbetracht von 230 Leuten würde das wohl einige Zeit in Anspruch nehmen. .. Gut, war, dass die Keiô vorgesorgt hatte und im Hintergrund eine PowerPoint ablief, wo dran stand von wo die Leute gerade kommen, die grad vorn standen. Die meisten kommen aus den USA oder China, auch Kanadier und recht viele Deutsche sind dabei. Außerdem Briten, Koreaner, Schweden, Schweizer, Italiener, Spanier, Australier, Türken, Taiwanesen.... Also im großen und ganzen sehr viele Nationalitäten. Ich war noch nie mit so vielen unterschiedlichen Menschen in einem Raum! O.O
Als wir endl. alle geschafft hatten, war die Aufnahmefähigkeit schon stark gesunken, aber es blieb ja noch eine halbe Stunde laut Plan. Da haben wir dann all die wichtigen Dinge mal ganz fix erklärt bekommen und sollten Formulare ausfüllen.. *Stress >.<* uff und dann wars vorbei. Mit Angelina (Hallenser Kommilitonin) und ihrer Bekannten bin ich noch fix mit ein Onigiri essen gegangen und dann zurück gefahren. Ich war ganz schön geplättet, obwohl es nur in der letzten halben Stunde wirkl. anstrengend war..
Und ich habe doch letztens die Lampions auf dem Heimweg fotografiert,.. jetzt bauten da einige Menschen Buden auf, es sollte wohl bald ein Matsuri stattfinden. Da ich eh schon fasziniert starrend daran vorbei ging, bin ich einfach zu einem hin und hab gefragt, wann das Fest stattfindet (auf jap.!). Er antwortet mir auf englisch 'Am Wochenende'. >__> ja...danke.

Am 10. bin ich nach dem Frühstück mal nach Sasazuka (Nachbarstation) gelaufen.Unterwegs musste ich leider feststellen, dass die Post hier am Wochenende, also auch Samstags geschlossen ist. ._.
  Als ich in Sasazuka ankam hatten die meisten Geschäfte noch zu. (Es war halb 10!) Aber zum Glück hatte der 100yen-shop schon auf, in dem ich dann auch fast über ne Stunde verbracht habe. XD
Dann bummelte ich so noch ein bisschen durch die Gegend und hab voll süße Sachen von den Mumins und Totoro gesehen, aber ich konnte widerstehen! >_<
Auf dem Heimweg war ich noch in einem anderen Laden und habe mir einen neuen Wecker zugelegt, der mich dann hoffentlich pünktlich weckt. (Der hat jetzt sogar Licht und ne Snooze-Funktion! *-*)
fein sortiert von groß nach klein, ...
so gehört sich das beim transportablen Schrein   XD
Am Nachmittag bin ich zu dem besagte Matsuri gegangen. Aber es war ein bisschen enttäuschend. Denn es gestaltete sich wohl eher als eine Art Nachbarschaftstreffen. Ich hatte mehr Buden zu Guggen erwartet. Nichts desto trotz gönnte ich mir ein Yakitori (Hühnerspieß) und die Omi hat sich sehr gefreut als ich ihr hinterher sagte, dass es lecker war. Also bin ich bald wieder zurückgekehrt. Ab und zu hörte man von dem Fest aber die lautstarken Umzüge, wenn die Prunkschreine durchs Viertel getragen wurden.
Gegen Abend waren dann plötzlich Geräusche von unten zu hören. Das war seltsam, weil meine einzige Mitbewohnerin dieses Wochenende eigentl. auswärts nächtigen wollte. Also bin ich guggen gegangen. Und Tatsache, ein neuer Mitbewohner ist da. Er kommt zwar aus Australien ist aber Chinese. Aber recht nett und annehmbar. ^^ Jetzt fehlt nur noch meine andere Freundin und das Haus ist voll.

Auch der Sonntag (11.) verging ohne größere Ereignisse. Lesen und Fleißig-sein waren meine einzigen Tätigkeiten an dem Tag. Morgen beginnt die erste Uniwoche mit noch vielen organisatorischen Punkten, die hoffentlich besser organisiert sind.

So, das soll's erst mal wieder gewesen sein. Ich wünsche allen eine schöne Woche. Man liest sich. 
Bis dahin.

Eure Misuka



Zugabe: Kuriosität
Ein ganz normaler Hinterhof mit Park- aber keinen Wendemöglichkeiten, also gibts hier die ganz private Drehscheibe für zu Hause für den PKW.  (jede Lok wäre neidisch) XD


Dienstag, 6. September 2016

Wahn und Sinn

Hallo ihr Daheimgebliebenen,

nun weile ich schon seit genau einer Woche im Land der aufgehenden, alles erwärmenden Sonne und obwohl die Uni erst am Freitag anfängt möchte ich noch fix von den letzten Tagen berichten.

Den 2. und 3. könnte man eigentl. zusammenfassen, denn da war so gut wie nichts los. Ich habe an einer Hausarbeit weitergeschrieben, die ich in Dtl. blöderweise nicht mehr geschafft hab und war abgesehen von 'mal fix zum Supermarkt gehen' immer zu Haus.
Am 3. sind die zwei Mädchen, die in der unteren Etage wohnten ausgezogen und haben seeeehr viel Müll hinterlassen, den sie noch nicht mal richtig einsortiert hatten. -.- Die werden sich sicher gedacht haben; Nach uns die Sintflut. Da war ich echt sauer! Denn mit dem Müll ist das hier so eine Sache... Die Regeln erscheinen mir nur teils sinnvoll, aber es ist wichtig sie zu beachten, da es sonst Probleme in der Nachbarschaft geben könnte. Die Trennung von Zeitungspapier, Glasflaschen, Getränke- und Konservendosen, und restlichem 'Blech-Zeug' verstehe ich. Auch, dass PET-Flaschen gesondert entsorgt werden könnte noch logisch sein. Aber der Rest ist Restmüll! Um genau zu sein wird dieser Müll als 'brennbar' bezeichnet. Komischerweise fällt unter diese Kategorie all die andere Plaste, die keine Form einer Flasche hat. ô.O Ich meine wtf, ja klar, das brennt schon, bzw. schmort vor sich hin, wenn man es anzündet, aber hat denen hier keiner gesagt, dass das nich grad umweltfreundlich ist?! Also wird munter in den 'brennbar-Eimer' geworfen, was man so findet. Zum Beispiel: Holz, Etiketten der PET-Flaschen + deren Verschluss (ja, ich versteh die Logik auch nich..), Verpackung sämtlicher Art, kleine Papierstücke, Schuhe, Kleidung, Biomüll/Küchenabfälle, Tetrapack usw. Des Weiteren gibt es für den brennbar-Müll und die anderen Sachen bestimmte Tage, an denen diese abgeholt werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass man die Müllsäcke genau an diesem Tag zwischen 7 und 8 Uhr, oder am Abend zuvor, an den Müllsammelplatz an der nächsten Straßenecke bringt. Ordnung muss schließlich sein... >_> Letztes mal war das alles nicht ganz so verrückt, hatte ich das Gefühl.. Also ganz ehrlich, bei so nem Humbug lobe ich mir das deutsche Müllsystem! Es ist wahrscheinlich für Außenstehende am Anfang auch etwas verwirrend, aber es macht irgendwie mehr Sinn. Zumal ich meinen Komposthaufen oder bzw. meine Biotonne liebe!
Ok, dies war ein kleiner Ausflug ins Müllsystem, vielleicht erinnert ihr euch andächtig an mich, wenn ihr das nächste mal den Müll rausbringt,.. nun aber weiter im Text.

Denn am 4. hatte ich eine Verabredung mit einem Mädchen, dass ich damals in der Musashi kennengelernt hatte. Eigentlich wollte sie mir helfen mich im Einwohnermeldeamt anzumelden, aber es war ja Sonntag und da hat das natürlich zu. -.-' Naja, ich war etwas zu früh am verabredeten Treffpunkt aber als sie dann da war wollte ich dennoch ein bissen was sinnvolles erledigen. Aber fast alles hat nicht funktioniert, ich konnte keine SIM-Karte für mein jap. Handy erwerben (welches ich von meinem Senpai aus Dtl. bekommen hatte) und konnte mir noch kein Pendlerticket kaufen, weil ich noch keinen Studentenausweis habe. Immerhin hat das Geldabheben funktioniert. ;)
Dann haben wir uns aufgemacht und haben den Shijuku-Nationalgarten gesucht. Nur wo müssen wir lang? Meine Bekannte fragte ihr Handy, ich schlage meinen läppischen Papier-Tokyo-Guide von 2014 auf, und sage: „Da lang, denk ich.“ Ich war nicht nur schneller, ich hatte auch recht.. ^^“ Eigentlich muss man bisschen Eintritt bezahlen, aber Ayana hat entweder für mich mit bezahlt, oder mich irgendwie durchgeschleust.. ich hab es nich recht verstanden, aber egal, es hat geklappt.
Dort drin gab es dann gaaaaanz viel Grün und viele Bäume. Ein paar Blumen und ein Tropen/Gewächshaus. Mir hat es dort sehr gut gefallen, aber die Unterhaltung mit Ayana war schwierig. Nicht dass wir uns nicht hätten verständigen können, aber ständig schaute sie auf ihr Handy. Immer blieb ich dann still, weil ich dachte sie macht was wichtiges,.. aber dem war anscheinend nicht so. Und fast immer, wenn ich etwas fotografiert hatte, tat sie es mir gleich. ö.ö Das mit den Handys ist übrigens genau so oder fast noch schlimmer wie in Dtl. Alle starren nur noch da drauf. Selbst in dem Garten. Warum bezahlen die Leute Eintritt um Blumen anzusehen, obwohl sie es dann doch nicht tun. Wenn man genau hinschaut kann man erkennen, dass einige PokemonGo spielen. Es ist furchtbar!! Ich habe versucht ein Foto zu machen, aber da ist das Ausmaß von diesem Wahn nicht ganz ersichtlich. Auch in der Bahn liest fast keiner mehr Zeitung oder Manga. Gut man spart Papier aber ist das wirklich unsere Zukunft. Ich laufe durch die reale Welt und schaue dabei auf die virtuelle Welt in meiner Hand, damit ich die reale Welt nicht mehr sehen muss... (Ein Zukunftsforscher hat bei Figaro vor kurzem gesagt, dass es doch gut sei, wenn man durch ein Smartphone positive Dinge aufnimmt, wenn einem die eigentl. Umgebung nicht gefällt.. Was bitte?! Hallo, dann sollte man vielleicht etwas tun, damit die reale Welt wieder besser wird!? Ich glaube das nannte man Realitätsflucht.. >.> Sorry, für's Abschweifen, aber da kommt mir echt die Galle hoch.)
Nachdem ich ein riesiges Wassereis gegessen hatte, sind wir wieder zum Bahnhof gelaufen und haben was zum Mittagessen gesucht. In den oberen Etagen des Bahnhofs, der gleichzeitig ein Einkaufszentrum ist, sind wir bald fündig geworden. Da die Anzahl an Plätzen in den hiesigen Lokalitäten begrenzt ist, gibt es im Außenbereich Stühle zum Warten.
Die DDR-Bürger werden es noch kennen. Hier läuft's nach dem Motto 'Sie werden platziert'. XD Als wir dann dran waren gab erst mal ein Wasser umsonst. (Das tut bei der Hitze meist sehr gut!) Bei mir gab's dann eine leckere Udon (Nudel)-Suppe mit Räucherlachsstückchen+ Spargel+ Zucchini+ Grünzeugs. Meine Güte war ich danach voll. Dann bummelten wir durch die unteren Geschäfte und mir ist aufgefallen, dass wir in Sachen Mode weit auseinander liegen.. ^^“
Nach ein bisschen Füße ausruhen, quatschten und Leute beobachten bei Starbucks gings am Abend in ein Restaurant wo's Hühnerspieße gab.
Das linke ist mit Käse überbacken *-*
Alle Teller kosten gleich und es sind meist 2 Spieße darauf. Das was ich gewählt hatte war stets sehr lecker,.. aber Ayana hat mit mir je ein Spieß getauscht, damit ich auch von ihr kosten kann,.. doch da war gerillte Hühnerhaut dran >.< mich hats leicht geschüttelt, aber ich bin ja nicht unhöflich und hab es brav aufgegessen. ..
Danach haben wir uns getrennt und auf dem Heimweg durch mein Viertel haben überall Papierlaternen gebrannt, das sah so hübsch aus. *.*


Der 5. hielt ebenfalls ein spannendes Abenteuer bereit, denn ich wollte endl. zum Einwohnermeldeamt. Meine Mitbewohnerin erklärte mir, wie ich mit dem Bus hinkam und so befolgte ich ihren Rat. Nach einer nervösen Busfahrt hab ich es recht fix gefunden und bin hinein. Ab der Info wurde ich von Mitarbeiterin zu Mitarbeiterin gereicht. Einmal Formular ausfüllen, dann Wartezettel mit Nummer in die Hand gedrückt bekommen und schließlich warten. Ewig! Die nette Frau am Schalter musste ihre Frage dann immer 2x stellen, denn ich war so nervös, dass ich es beim 1x immer nich verstanden hatte.. XD Kurz entwendete man mir meine ResidentCard und nach nochmaligem Warten erhielt ich sie zurück, zusammen mit meiner Gesundheitskarte. Und nach ca. 3 Stunden war ich auch schon wieder draußen. Wenn ich so an letztes Mal denke, ging das dieses Mal schneller und einfacher, als gedacht. °--°
Freudig fuhr ich zurück und ging noch mal kleine Notwenigkeiten einkaufen, wie u.a. Waschmittel und ein 'Besteckset' zum Mitnehmen.
Schließlich war ich noch ein bisschen fleißig und ließ den Tag mit Musik ausklingen.

Am 6. war ich mal wieder allein zu Haus. Habe den ganzen Tag mit der Hausarbeit, mit Mails oder anderen Kleinkram verbracht und habe mich von herzallerliebsten Piepmätzeln ablenken lassen. Denn vor meinem Fester steht ein kleiner Baum und da turnen die ab und an rum. X3 Es sind Mejiro (Brillenvögel).
Sie sind in Japan sehr häufig und vielleicht am ehesten mit Meisen zu vergleichen, denn sie trellern auch ganz hübsch. Außerdem sind sie auch oft Motiv in der Malerei oder dergleichen (sie sind z.B. auch auf dem Briefpapier, das ich gekauft hab ^^) Diese kleinen putzigen Dinger sind allerdings recht flink, weshalb ich noch kein gutes Foto machen konnte. (deshalb hier ein Pseudo-Foto aus dem Internet)

Nun ende ich erst mal wieder. Am Freitag geht die Uni los und ich werde langsam nervös. Zumal ich noch ein bisschen Grammatik und Vokabeln pauken wollte, doch bei der elendigen Hitze hier ist das verdammt schwer.. >.<
Ich melde mich dann am WE wieder, wenns viel zu berichten gibt.
Bis dahin,
eure Misuka



p.s. Ich möchte an dieser Stelle noch kurz auf die kleine neue Rubrik am Rand, „Musikempfehlung des Monats“ aufmerksam machen. Für die etwas betagteren Leser, nein, das ist keine komische Werbung und nix böses, das sind speziell ausgewählte Musiktipps von mir. Den Link könnt ihr kopieren und den Song dann bei youtube anhören. (Da passiert auch nix komisches, oder das man was downloaden müsste..)

Ich möchte damit denjenigen eine Freude machen, die den Einheitsbrei aus dem Radio satt haben und gern auf musikalische Entdeckungstouren gehen. ;) Keine Sorge es handelt sich dabei nicht um japanische laute Rockmusik (die ich aber auch gern höre), sondern um kleine Juwelen verschiedener gediegener Stilrichtungen. Vielleicht gefallen sie euch ja. ^^

Donnerstag, 1. September 2016

„Abschied heißt doch auch …


… weitergehn.
Tränen hat die Trauer, aber auch das Glück
komm gut an, nicht zurück
Wandersmann, komm gut an, geh ...“

So, wie die Gruppe Renft von einem Aufbruch berichtet (mal abgesehen von den letzten Worten der 3. Zeile), erging es mir nun auch am 30.08. Einen Tag zuvor war ich mit meinen Eltern nach Halle gefahren, um schneller am Flughafen zu sein. Auch, wenn man sich intensiv in der letzten Zeit schon mit dieser Situation auseinander gesetzt hat, ist es doch etwas völlig anderes, wenn sie dann tatsächlich da ist.
Mein Online-check-in war erfolgreich gewesen und ich erhielt am Automat meine Tickets. Nach der Gepäckabgabe war auch mein liebes Watzke-san am Flughafen angekommen. Bald wurde ich nervös und bin durch den Sicherheits-check. Zwar musste ich keine Schuhe ausziehen, aber mein Rucksack wurde mit einem Papierstreifen auf Drogen oder so kontrolliert.. ö.Ö
Lang musste ich nicht mehr warten, dann ging es auch schon los mit Einsteigen. Beim Start konnte ich noch mal einen Blick auf Halle werfen (hab sogar den Bahnhof und das Hochhaus am Zollrain ausfindig machen können!)
Nach einem Orangensaft und nem Keks (den ich erst mal als Proviant aufgehoben hab) landeten wir auch schon wieder.
Schnell ging es zum nächsten Gate. Bei der Passkontrolle stöhnte der Beamte kurz auf und ich fragte beunruhigt, was los sei. 'Nichts, keine Sorge. Das Gerät arbeitet nur langsam.' Mich so zu schocken! >.<
Schnell hatte ich mein Gate gefunden und hab gewartet und Leute beobachtet. Diesmal waren viele Kleinkinder dabei. Das Boarding ging auch soweit recht fix, denn längst waren nicht alle Sitze belegt. Manche haben dann noch Plätze getauscht. Neben mir saß ein Mann mittleren Alters. Der hat die ganze Zeit über gelesen (u.a. die Bibel auf Englisch) oder was ausgearbeitet, d.h sein Lampe war ständig an >.> Er hat noch nich mal das Entertainment-Prorgamm genutzt! o.ô Erst 2h vor Landung hat er mal gepennt. Vor mir saß ne Tussi, die 2 Plätze für sich allein hatte und dennoch ihre Rückenlehne zurückgestellt hat.. >.> Der Flug war deshalb ziemlich beschissen und lang, da ich kaum schlafen konnte. Aber ich hab Hörbücher gehört; „Das Pupertier“ von Jan Weiler (wundervoll!! XD), „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm (wollt ich zum Schlafen hören, zu depressiv, deshalb abgebrochen), und irgend so ein Training für Manager das hieß „Die 7 Wege der Samurai“ (hab es auf Grund des Titels gewählt, war ganz interessant aber auch perfekt zum Schlafen).
Als ich mal aufs Klo bin hab ich mir hinterher noch ein bisschen die Beine vertreten und ein Wasser getrunken, da mir kotzübel war. Da traf ich eine Mama mit ihrem kleinen süßen Mädel auf'n Arm, die auch nicht schlafen konnte. Wir kamen ins Gespräch und das lenkte gut ab. Sie hat auch Japanologie und Kunstgeschichte studiert allerdings in Berlin. Sie war wirklich sehr nett! :)
das Frühstück konnte ich allerdings nicht anrühren. X/ Was mir leid tat, denn ich verschwende sonst keine Nahrungsmittel, aber ich hatte schon zu tun, dass das Trinken nich wiederkommt. ^^“
Nach über 11 Stunden landeten wir endl. in Tokyo. Diesmal hat es gar nicht lang bei der Einreise gedauert und ich bekam meine Resident-Card und hab auf meine Koffer gewartet. Eine Freude war das, als wirkl. beide neben mir standen. So hab ich noch ein bisschen was umgepackt und sie dann gleich wieder bei einem Bringe-Service abgegeben. Die Frau half mir beim Ausfüllen der Zettel und erklärte, was zu tun sei, wenn die Koffer nicht ankommen (wie beruhigend...).
Dann war ich an der Info und hab mich nach dem Bus erkundigt. Denn ich hatte beschlossen mich diesmal nicht in Nippori zu blamieren und da ich eh nach Shinjuku wollte nahm ich den Bus. Der Ticketkauf war einfach und ein älterer Herr begleitete mich sogar zur Abfahrtsstation. o.O
Mautstellen wie in Frankreich
Die Fahrt dauerte etwas über ne Stunde und war sehr interessant! Zunächst noch viel Grün, dann Gewerbegebiete und dann mega Hochhäuser. Obwohl das alles nicht neu ist, hab ich den Mund nich zu gekriegt. °o°

Zum Büro vom SakuraHouse hab ich ganz schnell gefunden. Dank Google-Streetview (ich liebe diese Funktion!) hab ich mir den Weg eingeprägt und so war das kein Problem. ;)
Kurz hab ich gewartet und dann wurde mir alles nötige erklärt. Ich habe sogar einen Plan bekommen, wie ich von der Station zum Haus finde, idiotensicher mit Bildern! (Obwohl ich den nicht gebraucht hätte, da ich ebenfalls schon einen Wegplan in petto hatte....omg, ich bin so deutsch! XD)
Dann bin ich zum Bahnhof und hab meine Pasmo (Fahrkarte) aufgeladen. Und siehe da, sie funktioniert noch. :D Nach etlichen Nachfragen bei Passanten oder Bahntypis, bin ich eingestiegen und war schon nach 2 Stationen angekommen. Als ich problemlos durch das Bahnhofsgate kam freute ich mich wie ein Pfannenkuchen,... was wohl der Beamte am Schalter gedacht haben muss... ^^“
Auf dem Weg zum Haus bin ich gleich noch mal am Supermarkt vorbei um vor allem Trinken und Kleinigkeiten zu Essen zu kaufen. Nach 1x falsch Abbiegen hab ich die Unterkunft dann doch gefunden und trat ein. (Übrigens habe ich nur für mein Zimmer einen Schlüssel, für die Haustür muss man sich nen Zahlencode merken)
Ein Mädel kam mir gleich entgegen und wir quatschten kurz. Mein Zimmer ist im OG und ca. 7,3m² groß.. ähm klein. Da es so heiß ist war ich erst mal Duschen, hab mich dann mit in die Küche gesetzt und neben einer weiteren Unterhaltung mich in der Heimat gemeldet. Nach ein bisschen dösen ging dann die Warterei auf die Koffer los. Sie sollten zwischen 17-21°° geliefert werden. Doch es wurde später und später und ich immer nervöser. Vor Aufregung hab ich auch nich gecheckt, dass es 'erst' 20°° Uhr war und nachdem das letzte Mädel, das Heim gekommen war mir sagte, ich soll mir keine Sorgen machen, ich hab noch ne Stunde Zeit, kam mein Gepäck dann endl. gegen 20:30. Oh, ihr könnt gar nich glauben, wie sehr ich mich gefreut hab! Hab daher noch bissel geräumt und bin dann bald zu Bett. Alles schwankte noch und ich hatte ständig das Gefühl, es gäbe ein Erdbeben. >.<

1. September
Obwohl ich nicht wirkl. durchgeschlafen habe, war ich schon gegen 8°° wach (wie zu Haus). Gegen Mittag brach ich zur Nachbarstation auf, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Manches habe ich gefunden, manches auch nicht ._. Und schon war ich wieder überwältigt, dass selbst die nutzlosesten Dinge hier noch hübsch gestaltet sind. Jedoch hat sich die Mehrwertsteuer seit letztem Mal erhöht. Dinge im 100-Yen-Shop kamen damals 105yen, jetzt 108. :/ Auf dem Heimweg schaute ich nochmal am Supermarkt vorbei. Da ich mit dem Frühstücken noch so meine Probleme habe, gönnte ich mir Cornflakes (kl. 400G Packung ~4€ >.<) Man könnte sich bei den Preisen das Essen sofort abgewöhnen, wenn es nicht notwendig wäre!
Zurück im Haus hat mir meine Zimmernachbarin geholfen meine Möbel umzustellen, denn das Zimmer war nicht so eingerichtet, wie es zuvor im Internet ersichtlich gewesen war. Die vorgefundene Konstellation empfand ich als zu unpraktikabel (vor allem im Bezug auf die Lage der Steckdosen), weshalb ich die ursprüngliche Raumaufteilung wieder herstellen wollte. Das ging zum Glück recht fix und ich habe es mir gemütlich gemacht.
Bei einigen Recherchen im Inet bin ich kurz weggedöst. Entweder deshalb, wegen der Hitze oder weil ich diesmal doch nen Jetlag habe, war ich in der Nacht wieder lang wach.

Im Ameisenhaufen
Ich wohne ja nun mitten in einem Viertel voller Einfamilienhäuser und wie ihr auf dem Bild seht stehen die dicht an dicht. Man hat oft die Fenster auf, damit es ein wenig durchzieht und diese, sowie die Wände sind auch nicht grad dick... Deshalb soll man Rücksicht auf die Nachbarn nehmen und nach 9°° leise sein. Das macht auch jeder, aber wenn man so dicht wohnt, hört man trotzdem die Leute reden. ^^“ Naja, ich könnte es mir zur Übung machen meine Nachbarn zu belauschen, bzw. versuchen zu verstehen über was sie sich unterhalten. Wenn ich am Ende diese Jahres fast alles mitschneide hab ich alles richtig gemacht. XD

Mit den Rätseln sieht es erst mal mau aus. Ich wundere mich bis jetzt noch zu wenig über Gegenstände. XD Eher könnte ich eine Rubrik eröffnen; „Die sinnlosesten Jobs der Welt“... >__>' 1. Beispiel: In Dtl. übernimmt der Busfahrer je nach dem folgende Aufgaben: er fährt den Bus, er kontrolliert die Fahrkarte und er räumt gegebenenfalls Gepäckstücke ein. In Japan sind das 3 verschiedene Jobs.

So, das war erst mal genug Geschwafel. Bis zum nächsten Eintrag :)

Eure Misuka