Freitag, 25. Oktober 2013

Darauf hätte ich verzichten können....

Der Titel verrät es schon, diese Woche war nicht viel besser als die letzte.

mein kreativer Kühlschrank
Das Wochenende war nicht sonderlich spektakulär. Da es hier jetzt auch langsam ganz schön kalt wird muss ich mich zwischen dem Lernen und Lesen immer mal bewegen, um wieder warm zu werden. Da ist Putzen das beste was man machen kann. An alle, wenn ihr wieder mal friert, putzt!

Aber in der Nacht vom Sonntag zum Montag hatte ich 3 Mücken im Zimmer (so dachte ich zumindest). Eingemummelt bis zum geht nicht mehr und schwitzend versuchte ich zu schlafen. Gegen 3°° reichte es mir dann, ich ging auf die Jagt. Und Tatsache, diesmal hab ich alle 3 erwischt. Freudig summte ich die Siegesmelodie von Final Fantasy vor mich hin. (^v^) (http://www.youtube.com/watch?v=pCLIg6WT7zM ← der kleine Pipmatz kann das auch echt gut!)* Und legte mich zufrieden wieder schlafen, aber nach 5 Minuten kam schon die Nächste. Eine halbe Stunde hab ich sie gesucht. Um 4°° kam ich endlich wieder zum schlafen und musste am Montag (21.10.) um 6°° schon wieder aufstehen. (-.-) Die Uni war soweit ok. Da gibt es nicht viel zu berichten. Auch von meine Bankkarte gibt es nichts neues. Es nützt wohl alles nichts, ich müsste wohl oder übel mal zur Commerzbank hin fahren.

Da Tyner seinen ewig langen Text für Dienstag erst Sonntagabend um 22°° hochgeladen hatte und ich Montag erst sehr spät zu Hause war, habe ich ihn aus Prinzip nicht gelesen. Die andern haben sich dafür die Nacht um die Ohren geschlagen, ich für meinen Teil benötige allerdings meinen Schlaf. Nach der wieder mal recht langweiligen Geschichtsstunde ging ich mit Julia noch zu einer Veranstaltung, die den Japanern Lust aufs Auslandsstudium machen sollte. Dabei sollten wir unsere Universitätsstädte vorstellen. Ich hatte mich gut vorbereitet, Vokabeln und Bilder raus gesucht. Doch mein Stichpunktzettel wackelte so sehr in meinen zittrigen Händen, dass ich kaum davon ablesen konnte. Es ging aber alles gut und ich hoffe, dass ich mit Erwähnung der Halloren und des Weihnachtsmarktes, einige überzeugen konnte nach Halle zu kommen. Bei dieser Gelegenheit lernte ich auch gleich noch Ayumu kennen, der dieses Jahr Risu besucht hatte. Hinter her sind wird wir heut mal mit dem Uni-Bus zurückgefahren. Auf der Fahrt war es ganz still. Doch nach einer Weile fing der Busfahrer an alte Enka (jap. Schlager), vor sich hin zu summen. XD

was man hier doch nicht alles findet Ö__Ö
Der Mittwoch (23.10.) war auch nicht so mein Tag. Bei Mock's allwöchentlichen Quiz guggte ich heut bei den Zusatzfragen, ganz schön doof aus der Wäsche und hinterher verwartete ich sinnlos Zeit, weil die andern wieder mal nicht wusstern, wer nun was machen will. Letztendlich bin ich allein zurückgefahren.

Der Donnerstag war dann der abenteuerlichste Tag der Woche! Voller Hoffnung starte ich früh zur Uni. Brians Kurs verwirrte mich wie immer und danach gings zu Deutsch. Das war heut sehr lustig, da wir einen Poetry Slam Text übersetzt haben. (Diesen hier → http://www.youtube.com/watch?v=rgtDA16BuwA hört ihn euch an, ich find ihn genial! ) Vor allem den ersten Teil mit der Umgangssprache, von einer niedlichen, kleinen Japanerin vorgelesen zu bekommen, ist einfach nur herrlich! Nebenbei wurden dann auch noch Fotos von uns für die Musashi-Zeitschrift gemacht.

Voller Hoffnung brach ich nach der Uni dann erst mal nach Ikebukuro auf, um dort einen speziellen Geldautomaten zu suchen, so sagte es jedenfalls mein oчень Reiseführer. Dieser entpuppte sich dann doch als ganz normaler 7/11. Also kam ich nicht drum herum mein 2. Ziel anzusteuern. 
Ich fuhr also bis nach Roppongi und ging zum 'Mori Tower', wo angeblich eine Commerzbank drin sein sollte. 
Das einzig positive des Tages: Webung mit Miku
Doch als ich die Liste mit den Namen der Firmen durchging war sie nicht dabei. Auch die nette Frau an der Information konnte mir nicht weiterhelfen. Der Verzweiflung nahe stöberte ich noch auf dem Gelände rum, um vielleicht noch irgend einen Hinweis zu finden. Doch vergeblich...Zudem nieselte es auch noch sehr stark. Im Gebäude ging ich noch mal zu den normalen Automaten der 'PostBank', aber wie sollte es anders sein, natürlich funktionierten sie auch diesmal nicht. Verheult und nass vom Regen passte ich nicht wirklich in die Szenerie der Luxusgeschäfte, welche sich ebenfalls im Tower befanden. So suchte ich die nächste Koban auf. Der nette, ältere Polizist versuchte sein Möglichstes, um mir zu helfen. Wir durchsuchten Telefonbücher und er rief bei der Auskunft an und buchstabierte sogar auf Englisch, doch auch er konnte mir nicht weiterhelfen. Eine Commerzbank in Roppongi scheint es nicht zu geben. Also trottete ich wieder zurück. Unterwegs bekam ich Kopfweh.
Im Supermarkt hab ich mir dann wieder 'Tröstschokolade' und ein 'Weberli', welche hier 'Engelskuchen' heißen gekauft. Das angebliche Weberli schmeckte dann doch blöderweise vollkommen anders, als das in Deutschland. Nachdem ich im Wohnheim noch ein bisschen geschlafen und Abendbrot gemacht hatte, suchte ich noch mal nach der Commerzbank Adresse. Wenn man die bei Google-maps eingibt bekommt man nicht gleich den genauen Ort. Erst nach mehren Varianten findet man das Gebäude. Und dann der Schock, es gibt mehrere Mori-Tower in Tokyo. Der Hohn war es allerdings, dass der andere gar nicht soweit entfernt gewesen wäre. Ich hätte einfach noch eine Haltestelle weiter fahren müssen... 

Die Mitarbeiter in den deutschen Filialen sind wirklich sehr nett, aber die Homepage für die tokyoter Außenstelle ist nicht sehr gut. Als 1. das Foto von der Brücke ist völlig irreführend. Da denkt man zunächst die Filiale wäre in Odaiba. Das 2. ist die Adresse. Weil Google die nich gleich findet ist man als Ortsunansässiger erst mal aufgeschmissen...schön wäre es, wenn sie eine Karte verlinken, oder gleich als Bild einfügen würden, damit man wenigstens ein bisschen nen Plan hat. „...Dabei bietet Ihnen unser Leistungsspektrum alles, was Sie von einer führenden Mittelstandsbank erwarten...“# Auffindbar sein wäre schon mal ein Anfang! Also starte ich nächsten Donnerstag meine 2. Forschungsreise. Wenn die mir dann nich helfen können bin ich nicht nur am Rande der Verzweiflung, sondern schon runter gesprungen.

Nach all diesen Erlebnissen hab ich es geschafft, am Freitag zum ersten mal zu verschlafen. Meine Anwesenheit am Frühstückstisch verwirrte Alex und Sunny, die mich sonst ja nie um diese Zeit sahen. Also machte ich mir Freitag keinen Stress mehr und räumte mal kräftig auf!

In der Nacht vom 25. zum 26.10. wachte ich gegen 2:15 auf, weil mein Zimmer wieder einmal wackelte. Doch diesmal war es vielmehr ein Pulsieren, als denn ein Zittern. So als ob man zu heiß gebaden hätte und den Puls stark merkt. Und obwohl ich in der Zukunft lebe wusstet ihr gestern schon eher bescheid, was hier los war. Ich hab heut früh erst mal gegoogelt, ob ich was zum Erdbeben finde. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch wieder so stark war.

Ich frage mich immer, ab wann ich unter den Tisch kriechen soll... Auf meinem Schrank habe ich eine Murmel in einer Halterung liegen. Ich glaube wenn die runter fällt sollte ich mich mal in Bewegung setzten....



Beim heutigen Rätsel bitte ich die Japanologen den anderen wieder erst mal eine kleine Chance zu geben. Ihr könnt ja einfach lesen, was drin is...
Einen kleinen HInweis hab ich aber dennoch für euch; Es ist eine Art Milchshake. Doch was wurde hier mit der Milch vermischt?
(ich sag euch später wie's geschmeckt hat.)


In dem Sinne, bis zur nächsten Woche. Ich werde nicht aufgeben!





* http://www.youtube.com/watch?v=S9RqQtTE-44 ← so wäre eigentlich das Original, aber der Piepmatz war einfach zu süß!

# Auszug aus einem PDF der Homepage der Commerzbank

Freitag, 18. Oktober 2013

Ärmer aber glücklicher...

Wieder liegt eine Woche hinter mir. Und die verging irgendwie verdammt fix, weil ich doch endlich mal ein bisschen Luft und Zeit hatte.
Los geht’s mit dem Samstag den 12.10. Es war wundervolles Wetter und so habe ich schon vor dem Frühstück meine erste Waschmaschine gestartet. Und dann hängt man so ganz friedlich auf seinem Balkon die Wäsche auf und versucht die Klamotten auf dem geringen Platz so gut wie möglich zu verteilen und da passiert es; der Krieg geht los!
6 Helikopter, 6 Kampfhubschrauber, 2 Düsenjäger und ein weiteres Militärflugzeug jagen übers Wohnheim hinweg. (ô.O) alles ging leider so verdammt schnell, dass ich es nicht schaffte ein ordentliches Foto davon zu machen. (>.<) (als Ersatz deshalb eins von nem anderen Tag). Am Abend wollten wir in ein Gruselrestaurant in Ikebukuro gehen. Aber ich war froh, als wir wieder gegangen sind! Ja, ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hatte wirklich Schiss....die Deko sah so verdammt echt aus und es war sehr dunkel.
Das es dann zu teuer war beruhigte mich ungemein und wir gingen in ein anderes Lokal. Für 2 Stunden hieß es dann so viel trinken, wie du kannst und 2 kleine Gerichte bestellen. Ich hatte 3x Mangococktails und einen Ume-Cola-Mix (Ume = Pflaumenwein). Aber das Highlight für mich war der heiße Camembert. Endlich wieder mal Käse! Gegen 1:30 waren wir dann wieder im Wohnheim.
Alex und Lulu schlafen zwischen Japanern in der Bahn

Am Sonntag konnte ich zum Glück ausschlafen. Und es passierte auch nichts weiter Spannendes außer Essen einkaufen gehen und lernen.
Schon wieder war am Montag (14.10) ein Feiertag und ich schien da die einzige zu sein, die sich was zum Frühstück gemacht hat. In der Uni war ich in Japanisch leicht verwirrt, denn Sensei (Lehrerin) und ich redeten bei der Plakatgestaltung für einen Vortrag völlig aneinander vorbei...Nach der Uni wollte ich gleich noch Risus Päckchen abgeben, aber die Post hatte natürlich zu. (-.-) Jede scheiß Pachinko-Halle und jeder Konbini hat auf aber die Post zu... Also bin ich unverrichteter Dinge ins Wohnheim zurückgekehrt war fleißig und habe ein sehr leckeres Insatntcurry zum Abendbrot gegessen.
Der Dienstag war schon wieder ein bisschen abenteuerlicher. Der Unterricht selbst war zwar sehr ermüdend, aber ich habe das Gefühl, dass mein Japanisch mit kleinen Schritten wieder besser wird. Auf meinem heutigen Heimweg schüttete es unheimlich und alle redeten von einem Taifun, der morgen kommen sollte. Also beschloss ich, mir für den Notfall noch eine Instatntnudelsuppe zu kaufen. Hinzu kam noch eine Tageszeitung, um meine völlig durchnässten Schuhe ausstopfen zu können. ;) Voller Hoffnung auf den Taifun bin ich auf Risiko gegangen und habe den Text, den wir eigentlich für Mittwoch hätten lesen sollen, nicht gelesen.
Und siehe da, ich hatte Glück. Am 16.10. fiel der Unterricht komplett wegen des Sturmes aus. Dennoch war ich fleißig und habe die Zeit gut genutzt. Mit Julia bin ich nach dem Sturm mal hoch in den 8. Stock gefahren und wir haben die tolle Aussicht genossen. 
Den Fuji haben wir leider nur erahnen können. Er ist leider sehr schüchtern und verbirgt sich oft unter einer Wolkendecke. Alex lies uns dann auch mal von seinem Balkon guggen und wie cool, er hat voll den Überblick über das Militärgelände. Sehr neidisch kehrten Julia und ich in unsere miesen Zimmer zurück, die uns erst jetzt als solche bewusst wurden...
 Das Abendbrot war ein Festschmaus für mich, denn ich habe heute von den anderen ganz viele Zitronenstückchen bekommen und 1x sogar extra Aubergine. Beim Essen ist es bei uns oft wie auf einem Jahrmarkt. „Ich hab Ebi im Angebot, wer will das haben?“ „Oh, willst du dein Gemüse nich? Kann ich das haben?“ Lustig wird da immer hin und her getauscht. (^_^)
Der Donnerstag fing gut an und wurde aber im Laufe des Tages immer blöder. Voller Vorfreude auf den Nachmittag fuhr ich zur Uni. Da ich wieder den Local nahm, war ich heute eigentlich viel zu spät. Aber gugge an, ich war dennoch die erste. Anscheinend sind die Zugpläne wegen des Taifuns noch ein bisschen durcheinander. Die Stunde mit Brian war diesmal recht entspannt und auch Deutsch verlief gut. Und dann meinte Julia zu mir, dass wir heute noch nicht shoppen gehen können, was wir eigentlich vorgehabt hatten. Traurig ging ich daraufhin allein zur Bank und wollte Geld abheben. Aber nein, ich bekam keins. Und das obwohl das Symbol auf der Karte und dem Automat übereinstimmte. Ich ärgerte mich über die Commerzbank, denn Julia konnte mit ihrer Sparkassenkarte auch abheben...Zum Glück hatte ich noch genügend Bares für meine monatliche Miete mitgehabt und hab diese mit Hilfe einer Bankangestellten überwiesen. Mit samt meinen Energiekosten von unglaublichen 164¥ (~ 1,64€ für einen Monat). 
Aufmunterungs-Schokolde
Frustriert habe ich es dann noch mal im 7/11 probiert und da habe ich wenigstens ein bisschen Geld bekommen....(-.-) Am Abend machte ich es mir gemütlich und kurz nachdem ich geschlafen hatte, bekam ich noch eine Sms, ich solle doch bitte gegen 1:30 alle Nachtschwärmer reinlassen. Alle Ausländer waren nämlich heut Kyokyos Geburtstag feiern gegangen. Ich hatte aber wegen der Geld Geschichte nicht wirklich Lust gehabt. Gut für die anderen, dass ich auch noch mal aufgewacht bin!
Am Freitag dem 19.10. war ein Sportfest in der Uni und deswegen gab es keinen Unterricht. Und endlich war der Tag gekommen, an dem ich mit Julia nach Shinjuku fahren würde! Allerdings dauerte das alles länger, als ich dachte. Der Tag startete wie eine Cosinuskurve mit guter Laune und Vorfreude. Wir kamen zwar spät los aber ok,...Allerdings mussten wir noch mal nach Ekoda zur Uni, da Julia noch was erledigen musste. Die Zeit nutze ich, um im kokusai-Center (Büro für die Angelegenheiten der Ausländer) zu fragen, was mit meiner Bankkarte los ist. Und man will sich kümmern und mal in dr Commerzbank anrufen. Ich war wirklich dankbar. Am Montag erfahre ich vielleicht mehr.
Erst gegen 14°° kamen wir dann endlich in Shinjuku an und mit der Hilfe meines kleinen Kompasses fanden wir auch den Himmel auf Erden. Im ClosetChild fand ich auf der 1. Etage diesen zauberhaften Mantel von Putumayo. Außerdem durfte ich auch mal ein wundervolles Kleid von Moi meme moite in der Hand halten....
Auf der 2. Etage konnte ich diesem süßen Kleid von Angelic Pretty nicht widerstehen. Hinzu kam noch ein kleiner Ring. (*___*) „In Japan traut man sich modisch doch etwas mehr. Hauptsache man flippt nicht alleine aus, sondern gehört zu einer Gruppe von Individualisten, die nach festen Regeln verrückt ist. […] 
Wenn man schon aus dem japanischen Alltag ausbricht, dann bitte mit Ordnung und zugehörigem Outfit einer angesagten Marke.“*

Ärmer aber glücklicher verließen wir diesen Laden und gingen in ein riesiges Geschäft für Künstlerbedarf. Auf 7 Etagen fand da das Künstlerherz alles, was es sich nur wünscht!! Tausende von Pinseln, Stiften und Farben. Papier, Holz und Rahmen. Fimo, Gips und Materialien, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Auch mein heutiges Rätselbild habe ich dort fotografiert. Zurück im Wohnheim nach dem Abendbrot ließen wir den Tag noch mit ein paar lustigen Videos ausklingen.

Nun will ich euch auch nicht weiter auf die Folter spannen, hier ist es schon, das mysteriöse Rätselobjekt dieser Woche. Die Frage lautet wie immer; Was ist das wohl?





 



Bis nächste Woche, ...hoffentlich wieder reicher. (^.^')
Eure Misuka













p.s. Meine Ausdrucksweise ist heute teilweise so schlecht, ich bitte dies zu entschuldigen (>.<)'
* Zitat aus Pastewka in Japan Teil I (2004)

Dienstag, 15. Oktober 2013

* Sonderbeitrag: Die Tücken des Alltags

Es gibt hier so derlei Dinge, die mir auffallen, oder die mir passieren, die ich nicht wirklich im Blog unterbringen kann. Daher habe ich mich entschieden die seltsamen oder auch lustigen Begebenheiten in kleinen Sonderbeiträgen zu posten. Ich hoffe ihr mögt sie und habt Spaß am lesen. ^_^


* 魚
Japan ist auch als Fischland bekannt. Natürlich gibt es bei uns im Wohnheim auch öfters mal welche. Und ich muss dazusagen, die sind meist wirklich richtig lecker! (gar nicht so arg fischig, wie ich mir das vorgestellt hatte) Dennoch gestaltet sich der Verzehr mit Stäbchen oft ein bisschen problematisch, vor allem, wenn Gräten dabei sind. Doch ich habe inzwischen eine Technik entwickelt, mit der ich meinen Fisch enthäuten und entgräten kann, ohne ihn dabei über den gesamten Teller zu ziehen. Die Lösung des Problems ist ein drittes Stäbchen! Ich werde zwar ab und zu belächelt, aber wenn mein Teller nach dem Verzehr nicht aussieht wie ein Schlachtfeld, so wie bei den Anderen, erhalte ich doch ab und zu ein 'ooh sugoi!' (ui, großartig). Es kann aber auch an meiner jahrelangen Sprotten-Erfahrung liegen, die mir beim Erlernen der Anatomie eines Fisches und dessen Zerlegung geholfen hat. ;)

* トイレ
Man hat ja schon so einiges über japanische Toiletten gehört. Von den merkwürdigsten Sachen, wie beheizten Sitzen, Spülgeräuschknöpfen, bis hin zu einer Bidet- Funktion. Doch so ein Klo kann auch noch ganz andere Tücken haben. Meine Devise ist es inzwischen geworden, erst zu guggen wo man spülen kann und dann erst tun, was man da eigentlich wollte. Denn findet man keine Möglichkeit selbst zu spülen tut das die Toilette irgendwann von allein. Doch dieses 'irgendwann' ist meist eher, als einem lieb ist. Das heißt, man muss sich darüber im Klaren sein, wie schnell man sein Klopapier loswerden muss. Ja... man hat es nicht leicht mit der Automatisierung...


* 電車
Wenn man mal in der Bahn einen Sitzplatz ergattert hat, kann auch das so seine Nachteile haben. Denn fast immer wenn ich aufstehe stoße ich mich an einen der Haltegriffe über mir. Ich komme mir dann immer vor, wie Alice im Wunderland, die den 'größer-mach-Pilz' gegessen hat. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für einen Sitzplatz?!

Freitag, 11. Oktober 2013

Der Alltag kehrt ein

Und da bin ich auch schon wieder. ^_^ Neue Woche, neues Glück..

Das letzte Wochenende war mal richtig entspannend und ruhig. Kleine Höhepunkte gab es aber dennoch.
4-eckige Kaki o.O
Zunächst gibt es ab jetzt zum Frühstück eine größere Getränkeauswahl. Im Gegensatz zu vorher besteht nun die Möglichkeit jeden Morgen Milch zu trinken. Dieses Angebot nehme ich natürlich dankend an. Es gibt auch plötzlich Kakao und löslichen Kaffee.

ein bisschen Heimat
Am Sonntag bin ich nach dem Einkaufen auf Entdeckungstour gegangen. Ich lief einfach mal durch das Wohngebiet neben der großen Hauptstraße. Und es war ganz seltsam, auf einmal war vollkommene Stille. Das hätte ich nicht erwartet. Noch nie hatte ich Stille in Japan erlebt. Selbst Nachts im Wohnheim hört man immer ein bisschen vom Verkehr. Als ich weiter lief beobachtete ich eine Obāchan (Omi), die einen Blumenkasten vors Haus stellte. 
Eine Katze gähnte auf einem Vordach, ein Otōsan (Vati) verschnitt eine Hecke, und einige Kinder ärgerten eine fette Spinne in ihrem Netz. Dieses befand sich vor einem richtigen Geisterhaus. (da muss ich unbedingt noch mal hin, um ein Foto zu machen)

leckere Reiscracker und neuer Kopfkissenüberzug ^_^
Ansonsten dienen mir die Wochenenden immer zum Aufräumen, Putzen, in Ruhe lernen und Neuigkeiten von zu Haus zu erfahren.

Montag war gar nichts spannendes. Dagegen fuhr der Bus, der eigentlich nur bis zum Bahnhof fährt, aus irgend einem Grund am Dienstag (8.10.) bis nach Ekoda zur Uni. Der Fahrer hat auch gesagt warum, aber ich hab es nich verstanden. (-__-'') Und ich hab heut Leno-chan (meinen Laptop) ganz um sonst mit zur Uni geschleppt, da wir heut gar nich direkt über die Texte gesprochen haben, die wir lesen sollten. Was mich sehr geärgert hat, denn auch wenn Leno-chan so klein ist, wird er am Ende von 2km Heimweg doch ganz schön schwer....
man beachte auch das Gelee mit den Grapefruchtstückchen!
Zum Abendbrot hab ich mir dann richtig den Bauch vollgeschlagen mit einer riesen Portion Curry! Hm~ war das gut!

Am Mittwoch den 9.10. gab es viel Verwirrung um den Text, den wir hätten lesen sollen. Keiner wollte mir glauben, dass es der im grünen Buch ist und alle haben im lilanen Buch gelesen. Am Ende hatte ich allerdings recht gehabt. 
Und ich hatte mich heute zum 1.x getraut den 'Flush-sound-Knopf' der wundersamen Toiletten zu benutzen. In Deutschland wünschte ich mir sowas immer herbei und hier hab ich Schiss ihn zu benutzen...und machte einen auf; 'ich bin Ausländerin, ich hab doch keine Ahnung...'. Aber was soll ich sagen... der Knopf ist wirklich toll!

lustiger Gullideckel
Am Donnerstag früh in der Bahn war es wieder arg voll und so fasste ich einen Entschluss. Lieber nehme ich in der restlichen Zeit hier, wenn ich zur 1. Stunde Unterricht habe, den Local, in dem man wenigstens gemütlich stehen kann und riskiere damit ein bisschen zu spät zu kommen, als das ich 3x in der Woche eine Sardine bin! Ich mag Japaner, aber so nah muss ich ihnen nun wirklich nicht kommen... Erstaunlich finde ich, dass das alle einfach so hinnehmen. Ok, sie haben keine andere Wahl, aber in Deutschland wäre so etwas gar nicht möglich. Alle würden anfangen mit schimpfen und würden aggressiv werden. Auch wäre es dann unglaublich laut bei uns. Aber hier kennt man sich nicht und keiner redet mit irgendjemanden. Interessant zu beobachten ist, dass wenn der Zug nicht so voll ist mehr Gespräche zu hören sind.

Auch der Unterricht mit Brian an diesem Donnerstag war wieder speziell. Da noch keiner von der Gruppe im 'Musashi-Museum' war gingen wir da heut kurzer Hand hin. Es befindet sich in einem der ältesten Gebäude des Musashi-Komplexes . Als ich eintrat fühlte ich mich in eine andere Zeit versetzt. Die Einrichtung und vor allem der Geruch erinnerten stark an ein europäisches altes Museum. Herrlich. Wir schauten uns um und machten Notizen über die Veränderungen im Laufe der Zeit. An einer der Wandtafeln entdeckte ich ein Bild mit einer Gruppe Austauschstudenten, und siehe da, Nic-chan und Yvo sind im Museum verewigt. Wie cool! (^_^) Am Ende der Stunde schockte mich ein Junge, den ich immer ma was gefragt hatte, weil er gut Englisch konnte und nich so schüchtern war wie der Rest, mit dem Satz: Ich mag Käse. Er kann nur diesen einen Satz auf deutsch sagen aber ich fand das ungeheuer lustig. XD

Im Anschluss war wieder Deutsch angesagt. Der Unterricht war leicht wirr und das Level für die Japaner is echt hoch, aber es war lustig, denn wir haben 'Wir sind Helden' gehört. Und die Lehrerin hält diesen Monat noch mit Doris Dörrie einen Vortrag auf Okinawa über einen Film von Doris. (o.O) wow...wie gern würd ich diese Frau auch mal treffen...


Am Freitag hab ich gleich mal ausprobiert mit dem Local zu fahren. Und es hat sogar geklappt. Es ist zwar sehr knapp, aber ich kam noch pünktlich. Ob das immer so reibungslos funktioniert wage ich allerdings zu bezweifeln.

Nach Japanisch traf ich noch eine Japanerin und fragte sie über Dinge aus, die sie gar nich wissen konnte. Denn ein paar Minuten nach unserer Verabschiedung fiel mir auf, dass sie gar nicht die war, für die ich sie gehalten hatte... (>.<'') wie peinlich...

Heute habe ich mir mal keine große Yakult Flasche gegönnt, sondern einen Feigen-Apfel-Saft. Jeden Tag laufe ich an dem Stand vorbei und es sieht immer so lecker aus, da musste ich einfach mal probieren. Und er war köstlich!

Auf dem langen nach Hauseweg vernahm ich seltsamer weise Musik. Im Speziellen Blasmusik. Hinter dem Wohnheimgelände und Sportplatz befindet sich eine Militärstation und die haben anscheinend irgendwas los. Ab und zu sieht man hier auch Militärfahrzeuge rumfahren. Es ist lustig zu sehen wie die meisten Soldaten, die hinten drin sitzen, schlafen...Das sind Zustände.

beim orangen Pfeil, der halbe Balkon, da wohn ich ^_^
Da heut noch mal wunderbares Sommerwetter war (um die 30°C) entschloss ich mich noch zu waschen. Hatte zwar bissel Angst, wegen dem starken Wind, aber es war alles noch da. Auch wenn meine Waschtüte und ein paar Klammern, sowie ein Bügel kurzzeitig drüben auf dem andern Balkon waren.
das Wohnheim von vorn
Eine starke Böe riss sie hinüber. Aber unter Körpereinsatz konnte ich alles zurückholen. (^.^)

Und endlich kam ich abends auch mal wieder zum Zeichnen und ausgiebig Musik hören. Vor allem laut Musik hören! Denn hier is ja gleich der Sportplatz und von früh um 8°° bis abends 20°° wird hier fleißig trainiert und geschrien was das Zeug hält. Besonders ein Trainer geht mir verdammt auf die Nerven! (ò.ó)



Ja nicht viel los gewesen die Woche. Aber natürlich hab ich auch heute ein Rätsel für euch. Wozu könnte diese Apparatur dienen? Mal was leichtes, weil letzte Woche ja so schwer war. (^.^)








 Bis dahin. Viel Spaß beim Raten, eure Misuka

Freitag, 4. Oktober 2013

Einmal Rush houer und zurück

Schon wieder ist eine Woche um. Und schon wieder habe ich viele Abenteuer erlebt. Deshalb will ich gar nicht viel Zeit verlieren und davon berichten.
Schon der Samstag (28.9.) letzte Woche war nicht so ruhig, wie ich mir das gewünscht hätte. Zunächst wollt ich einfach meine Wäsche aus der Waschmaschine holen, doch welch Schock; meine Klamotten waren verschwunden. ô.O Aufgeregt hab ich sie im Waschraum gesucht. Letztendlich habe ich sie dann doch im Trockner über der Waschmaschine gefunden..jemand hatte sie wohl da rein getan, um meine Maschine benutzen zu können... -.- Vorsichtshalber konntrollierte ich die Anzahl meiner Unterhosen...in Japan kann man ja nie wissen...aber es waren noch alle da ^_^
japanische Sckokolade
Und der 2. Schock folgt zu gleich, als ich mit Mutti skypen wollte gab es Probleme mit meinem Computer zu Haus...Zum Glück hat dann doch noch alles geklappt und wir konnten viel schwatzen und auch meine Kamera hat diesmal durchgehalten (bleibt nämlich manchmal stecken).
Und bekanntlich gehören zu allen Guten Dingen 3. Bevor ich mit Julia zum Abendbrot aufbrechen wollte entdeckte ich an meinem Fliegenfenster dies possierliche Tierchen. → Ja, ihr seht richtig, eine Gottesanbeterin von 10cm Länge!
Der Sonntag war zum Glück zur Abwechslung mal recht ruhig. Aber recht ermüdend, weil ich nur Hausaufgaben gemacht hab. Einzige Höhepunkte waren; zu Mittag mal mit Lulu (sehr nette Chinesin) Tischtennis spielen, und das Abendbrot.
Wir haben uns Nikkuman (Hefeklöße mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung) in der Mikrowelle warm gemacht und ich hatte noch unglaublich leckere eingelegte Gurkenstücken.
Auch am Montag wurde es nicht besser schon zum Frühstück habe ich vollkommen versagt. >.> 1. hab ich nicht gesehen, dass noch ein Toaster frei war, den ich benutzen konnte. 2. Hab ich, nachdem man mich auf das Gerät aufmerksam gemacht hatte, meine Teller mit in den Toaster gestellt (hier legt man das Toast auf ein Rost und steckt es nicht von oben rein). Und 3. hab ich natürlich auch noch vergessen das Ding in Gang zu setzen...
In der Uni hab ich an dem Tag eigentlich nur ewig viel Zeit vertrödelt und hab immer auf irgendwas warten müssen...(was ich hier irgendwie ständig tue >.>)
Im Wohnheim gab es am Abend dann noch helle Aufregung. Nach einer zweimaligen Durchsage, gingen Kyokyo (eine Chinesin) und ich zu einem Besprechungsraum. Zum Glück hatte ich sie mit, denn ohne sie hätte ich nicht viel mitbekommen, von dem was die nicht freundlich aussehenden Herren im schwarzen Anzug so sagten. Bestürzt erhielten wir die Nachricht, dass Aoki-san gefeuert wird. Angeblich hätte er jemanden geschlagen. Wahrscheinlich einen vom Baseball Club, und die können Aoki-san nicht leiden. Es liegt also schon fast klar auf der Hand, wer hier wen, warum provoziert hat. Mich hat diese Nachricht total mitgenommen! Denn man hat gemerkt, wie er in seinem Job aufgegangen ist. Er hat das mit Leib und Seele gemacht und nun muss er gehen, und hatte sogar für die restliche Woche Ausgangssperre. Der Abend gestaltete sich trüb. Noch nicht einmal die 8 Litschis, die ich heute bekam, weil sie keiner haben wollte, konnten mich aufheitern. Auch in der Nacht gab es noch Querelen, weil die Baseball-Leute noch ewig laut Karaoke gesungen haben, um Aoki zu ärgern. Zum Glück hatte Yon (nette Chinesin) den Mut 'urusai!' ['halt die Klappe'] zu rufen.
Völlig kopflos, und immer an Aoki-san und seine Frau denkend, verlief auch der Dienstag. Nach dem nicht sehr erbaulichen Unterricht gab es heut noch einen Vortrag auf Japanisch über den Alltag in der DDR. Der Dozent Herr Riesner war sehr nett und lustig und nachdem er wusste, wo her ich kam wurde ich auch ständig auf japanisch gefragt. (>.<) Im Anschluss sollten wir zwei Deutschen (Julia und ich) uns auch noch vorstellen. Vor so vielen Japanern hab ich noch nie ne Selbstvorstellung gemacht.
Zurück im Wohnheim, hielt auch das Abendbrot eine Überraschung parat. Es tut mir leid, ich hatte leider keinen Fotoapparat dabei, aber heute hatte ich Gartenteichalgen in meiner Suppe! (ô.O)
Am Mittwoch den 2.10. war der Unterricht ganz angenehm, vor allem der von Mock. Ich habe viel verstanden und es war sehr lustig.
hübsche Strümpfe
Im Anschluss sind Julia und ich nach Ikebukuro gefahren und ich habe doch recht schöne Dinge erwischt. (^_^) Vorallem die Katzenstrumpfhosen gafallen mir!
Der Donnerstag beginnt wie immer mit einem etwas anderen Unterricht. Nachdem uns Brian ein Video gezeigt hatte, liefen wir einfach mal um die Uni, entdeckten den Hintereingang und welch Begeisterung, es gibt sogar Ziegen auf dem Campus! (Hatte meinen Fotoapperat im Zimmer liegen lassen, aber ich geh noch ma hin und mach ein Foto für euch).
Danach bin ich mit Julia in den Deutschunterricht gegangen, weil die Lehrerin uns am Dienstag gebeten hatte zu kommen. Heute wurde das Lied 'Frauen sind die neuen Männer' von den Prinzen übersetzt. Und das war recht lustig, weil manche Textstellen für die Japaner doch recht peinlich sind. XD
Auf dem Heimweg bin ich noch mal in den BookOff (Second-hand-Laden für Bücher, bräuchte man in Deutschland auch ganz dringend! ) gegangen und wollte mir eigentlich nur das Manga holen, das von einer Japanischlehrerin erzählt, die so ihre Schwierigkeiten hat ihrer ausländischen Klasse die Japanische Sprache zu erklären. Doch 5 Bücher weiter rechts guggten mich zwei herzallerliebste Kätzchen von einem Buchrücken aus an. 
Ich blätterte ein bisschen drin rum und als ich die Seite mit den Piepmätzelchen aufschlug musste ich es kaufen! Text gibt es nicht sehr viel, und wenn ist er sehr einfach. Und die Bilder sind unschlagbar süß! Genau das richtige für mich. (^_^) Natürlich hab ich in dr' Bahn schon gelesen und ich muss sagen es erinnert mich ein bisschen an Simon's Cat. Katzen sind wohl auf der ganzen Welt gleich. (^.^)
Der letzte Tag der Woche (4.10.) war sehr durchwachsen! Ich hab heut wieder 2x Japanischunterricht mitgemacht, aber mein Kopf scheint wie eine japanische Bahn in der Rush Houer zu sein. Er ist so brechend voll, dass wenn die Türen aufgehen um neue Informationen aufzunehemen, alle schon gelernten Dinge rauspurzeln. Und irgendwann ist auch eine japanische Bahn mal bis zum Gehtnichtmehr voll. (>.<)
nach dem großen Fressen
Am Nachmittag gab es heut einen Lebensmittel-verkostungs-Kurs. Herrlich! Wir alle haben uns so den Bauch vollgeschlagen mit allerlei (meist) leckeren Dingen.
Von Obst, über Fisch und Nudeln bis zu traditionellen Süßigkeiten war alles dabei. Besonders die sehr speziellen Weinbeeren hatten es mir angetan! (*_*) Wir waren alle dann so voll, dass wir auch erst spät zum Abendbrot sind. 
sieht aus wie Asche is aber lecker
Und da gab es auch noch ein Highlight; Mohnpudding! Der schmeckt so wunderbar!

Nach all den kulinarischen Köstlichkeiten gab es aber noch mal einen tiefen Sturz für uns. Am Abend organisierte unsere Mädchentruppe ein Treffen, wo wir für Aoki-san und seine Frau kleine Zettel des Dankes schrieben. Gemeinsam gingen wir runter um sie zu überreichen. Aoki war sehr gerührt. Wir standen in seinem Flur und umarmten ihn alle nacheinander, verbeugten uns tief und weinten, einschließlich Aoki-san selbst. Der Abschied viel uns allen unglaublich schwer! Ihn nie wieder zu sehen und nicht zu wissen, was die beiden nun erwartet, war glaube ich mit das schrecklichste Gefühl. Die gepackten Kisten, die im Flur standen, darunter ein kleines Weihnachtsbäumchen, machten alles nur noch schlimmer.
Ich für meinen Teil werd wohl noch eine Weile brauchen, bis ich das wirklich realisiert habe. Beim Duschen und beim Einschlafen viel es sehr schwer die Tränen zurück zu halten.

Auch wenn das Foto vom letzten Jahr ist, so möchte ich es dennoch hier als Andenken hochladen.

Und nun noch das wöchentliche Rätsel: Wieder habe ich ein mysteriöses Objekt fotografiert. Was könnte das wohl sein?
Wie immer ist Kreativität gefragt.  ^_^



Bis nächste Woche. Ich hoffe die wird schöner.
 Eure Misuka

p.s. Endlich habe ich auch das Foto der 'Regenschirm-Park-Ständer' hochgeladen. Ihr findet es im Beitrag 'Die Abenteuer der letzten 3 Tage' im September.