Sonntag, 30. Juli 2017

Erste Ferienwoche mit großen Highlights

wenn's mal wieder von der Decke tropft...
Unsere Klimaanlage in der Küche meinte
vor kurzem inkontinent zu werden, was
recht doof ist, da sie genau über dem Ess-
tisch hängt. Und so löste ich das Problem
auf jap. ^^ Denn vielleicht können sich
noch einige an die Konstruktion im Bhf in
Ikebukuro vom Okt. 2013 erinnern, wo das
Wasserproblem auf eine ähnl. Weise gelöst
wurde..und mich hierzu inspiriert hat XD
Haha, wie war das mit dem, ich werde sicher pünktl. hochladen? Die Ferien sind stressiger, als die Unizeit habe ich langsam das Gefühl. Die Zeit ist echt ein Teufelswerk!  Nun gut, am Wochenanfang war noch kaum was los, aber gegen Ende hin staute sich alles und so komme ich natürlich wieder in Verzug.. >.> Und auch mit dem Textfülle reduzieren hat es nicht ganz so geklappt, aber ich hoffe ihr seid mir deshalb nicht böse. Schließl. nehme ich euch mit auf eine spannende Entdeckungsreise.


So war beispielsweise am Montag (24.7.) erst mal noch ein wenig Entspannung angesagt. Was so viel heißt als dass ich aufgeräumt und langsam angefangen habe Zeug auszusortieren und wegzuschmeißen. Habe die kommenden Tage etwas durchgeplant, bin im Internet versackt und habe Mails geschrieben. U.a. auch an den einen netten Herren und siehe da, schon an Abend hatte ich schon wieder eine Antwort.

Am Dienstag (25.7) nahm ich mir am Vormittag Zeit für den Blog und bin gegen Mittag zur Tokyoter Oper aufgebrochen, um in die dortige Galerie zu gehen, weil es eine Ausstellung von Araki Nobuyoshi zu sehen gab. Im Westen ist er vor allem wegen seiner Bondage- und Aktfotografien bekannt. Er ist ein zieml. schräger Vogel, aber mich interessieren seine Aufnahmen und so konnte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen.
Im ersten Raum, war fast wie zu erwarten Aktaufnahmen, aber die Aufnahmen waren total toll, da es keine Fetisch-Fotos waren und die Frauen waren ganz gewöhnliche Frauen im Alter schätzungsweise von 18 bis 80, in allen Lebenslagen und das hat mir gut gefallen und ich mochte das Frauenbild, welches dadurch impliziert wurde, dass jede Frau auf ihre Weise schön ist und man nicht so viel auf die Supermodel-Kultur geben sollte.
In den nächsten Räumen waren Aufnahmen von Blüten und vom Himmel. Des Weiteren einfache Momentaufnahmen in Tokyos Straßen oder von Essen. Teils auch etwa verstörende Fotos, aber alles bislang in Schwarz-Weiß, wodurch der nächste Raum echt reingehauen hat mit 'Geisha-Fotos'.
Lustig fand ich es, dass bei den so schon wenigen Besuchern zumeist Frauen es waren, die sich seine Werke angeschaut haben.
Mit dem Ticket konnte ich auch noch durch eine andere Galerie schlendern, mit verschiedenen Künstlern aber mit abstrakter Kunst... Nun ja, das ist jetzt nicht so meins..., frei nach dem Motto; ist das Kunst, oder kann das weg? Aber manche Sachen haben mir dann doch wegen der Technik gut gefallen.
Da ich leider zuvor kein Mittag gegessen habe, war es doch recht peinlich als mein Bauch neben einem Wärter doch unüberhörbar grummelte. XD
eigentl. hätte ich sie mir kaufen müssen... ^^'
Auf dem Heimweg hab ich mich dann mit Doreen getroffen, um noch einkaufen zu gehen.
Der Nachmittag gehörte dann so grob Mutti und der Abend einer weiteren jap. Mail. Man will ja sein bestes Japanisch an den Tag legen.. ^^

Am Mittwoch (26.7.) wurde Haushalt erledigt und da man dem Putzmensch von SakuraHouse nicht unbedingt über den Weg laufen will, hab ich mich um den Blog gekümmert, und so Kleinkram erledigt, der schon ewig erledigt werden will... Später gings noch mal nach Obst und Gemüse Ausschau halten und so konnte ich auch mein Abendbrot ergattern und kam in den Genuss einer Zucchini-Pfanne. *-*

Am 27.7. (Donnerstag) ist Doreen endl. mit ihrer letzten Uni-Aufgabe fertig geworden und stand nach dem Mittag wieder für Unternehmungen zur Verfügung. Und so beschlossen wir uns mal auf die Jagd/Suche nach Denshijshos (elektr. Wörterbücher) zu machen. Da die neu unbezahlbar sind hofften wir im HardOff (secondHand-Shop) fündig zu werden. Etwas außerhalb von Tokyo hatten wir leider kein Glück, obwohl der Laden recht groß war. Dennoch war die Gegend recht hübsch und unser Kaffeetrinken nahmen wir kurzerhand bei Starbucks ein.
Mit etwas mehr Hoffnung fuhren wir dann nach Akihabara. Aber obwohl wir die Elektrolädchen durchforstet haben, konnten wir keine Jishos finden. :/ Und langsam machte sich Ernüchterung breit. Um noch mal zu schauen, in welchen preislichen Ebenen sich die neuen befinden, wagten wir einen Blick in eine Art 'Media Markt'. Nur eines mit Dt. stand zur Auswahl und da es heut im Angebot war, kostete es nur schlappe 390€ -.- hahaha... Auch habe ich nach speziellen Begriffen gesucht und da stieß es schon so bisschen an seine Grenzen...
Frustriert versackten wir an den Gacha-Automaten am Bhf und fanden da wenigstens noch ein kl. Glück.

muss ich mehr sagen?
Am 28.7. (Freitag) war ich schon zeitig auf und aufgeregt, weil Doreen heut Geburtstag hatte. Endl. konnte ich meine, in den letzten Wochen zusammengesammelten und gebastelten Geschenke überreichen und war mind. Genau so gespannt wie das Geburtstagskind. XD Dass sie sich sehr über die Geschenke gefreut hat, hat mich ebenfalls gefreut. ^^
Etwas später als geplant brachen wir dann aber zu unserem eigentl. Tageshighlight auf. Noch fix etwas Verpflegung aus dem Konbini und dann gings Richtung Disneyland.. jeaaahhh~ Und ja, ich gestehe, ich war auch schon echt aufgeregt.
Schon die parkeigene Bahn war zieml. cool gestaltet und brachte uns in eine andere Welt. Wir hatten uns dafür entschieden ins DisneySea zu gehen. Diese spezielle Variante eines Disneylands gibt es nur in Japan und sagte mir schon von den Fotos im I-net mehr zu. Und wir sollten unsere Entscheidung nicht bereuen. Schon der Vorplatz nach dem wir das Gate passiert hatten (was für ein magischer Moment) raubte uns fast den Atem. Dumm wie zwei Lamas standen wir einfach nur da mit offenem Mund und staunten die Fassade an. XD (muss lustig ausgesehen haben) Disney hat einfach mal scheiße viel Geld, um so eine Wunderwelt zu errichten. Wenn man bedenkt wie riesig das Gebiet ist... Disneyland, DisneySea, die Disney Hotelanlagen... und das auf den knappen Tokyoter Boden.. wow..!
Dann verdrängte ich diesen bösen finanz. Aspekt und ließ mich auf das Abenteuer ein. So liefen wir durch einen breiteren Häuserdurchgang, gesäumt von Souvenirshops, und standen letztendlich in einer vollkommen anderen Welt. Um genau zu sein, in Venedig. Hinter den Fassaden verbargen sich tatsächlich Brücken und Kanäle, wie sie in Venedig zu finden sind. Natürlich dürfen da auch Gondoliere nicht fehlen. Und alles täuschend echt. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen an die Fassaden, Pfeiler oder andere architektonische Objekte zu klopfen, um ein wenig Materialkunde zu machen.. haha, echt alles Fake! Aber nicht aus Holz..Respekt! XD
Nach wenigen Schritten standen wir in einem Straßenzug aus dem Amerika der Jahrhundertwende, gesäumt von hübsch dekorierten Geschäften, mit einer Station für ne kl. Tram.
Von dort zweigte sich auch ein kleiner Bereich für die ToyStory-Filme ab.
Unser Ziel war allerdings ein zeiml. imposantes Gebäude weiter hinten, genannt Tower of Terror. Architektonisch voll cool (auch die Angestellten trugen tolle Uniformen!), enthielt dieses Geb. jedoch leider bloß eine Art Geister-Achterbahn. Doreen und ich haben da eher zartbeseidete Herzen und Mägen, weshalb wir daran doch lieber daran vorbeigezogen sind.
Es gibt in den einzelnen Themenbereichen verschiedene Attraktionen, wie Fahrgeschäfte u.ä. Oft muss man mehr oder weniger Wartezeit in Kauf nehmen. Außerdem tragen die Angestellten an jeder Attraktion oder im jeweiligen Themenabschnitt angepasste Uniformen (sogar die Toiletten sind thematisch gestaltet ô.O) und winken einem stets fröhlich zu. (was für ein Job!) Ab und an laufen Müllmänner durch die Gegend und sind teils ebenso fröhlich drauf und sorgen für Stimmung. Die ganze Anlage ist ein Wunder der Organisation, wie ich finde...
Die erste Attraktion, die wir nun also mal mitmachten war in einem riesigen Schiff und bezog sich auf die 'Findet Nemo'-Filme. (Wtf, wieso weiß ich die ganzen Titel, obwohl ich die Filme nie gesehen hab?! .. Vor Disney kann man wohl einfach nicht fliehen XD ) Hier also wurden wir in einem Vorraum erst mal aufgeklärt, was gleich geschehen würde und dann ging es in eine Art Kinoraum, wo auf einmal eine alte Schildkröte auf der Leinwand angeschwommen kam. Ihr konnte man dann Fragen stellen, bzw. hat sie mit dem Publikum agiert. ö.ö Interessant gemacht, durchaus. Aber eben auf Japanisch und nicht ganz verständlich...
So also gönnten wir uns draußen unser erstes Popcorn. Auch dies eine Besonderheit vom Disneyland. Man kann sich einen Behälter mit Henkel kaufen (für ca. 2500¥), in Form eines Disneyobjekts, in welches dann Popcorn gefüllt wird. Es gibt verschiedene Popcornstationen im Park, an denen man das dann nachfüllen lassen kann. Wir entschieden uns allerdings für eine normale Tüte mit schwarzem Pfeffer und schlenderten zur nächsten Welt.
Für mich sah's aus wie Holland, sollte aber das ländl. Amerika darstellen. Von dort aus unternahmen wir eine Bootsrundfahrt und bekamen schon mal Appetit auf die nächsten Welten gemacht.
Nach einem kurzen Snack gings in die nächste Abteilung, die ich gar nicht richtig beschreiben kann.. Hier entschlossen wir uns allerdings auch mal ein Fahrgeschäft auszuprobieren. Ca eine halbe Stunde Wartezeit ging noch und da es eh so heiß war, war diese Wildwasserfahrt genau das Richtige. Von Beginn an war uns klar, jetzt werden wir nass. XD Zum Glück wurden wir nur einmal wirkl. Gezielt vollgespritzt, aber ich hatte es mir noch schlimmer vorgestellt.
Tropfend gings also weiter in den Archäologen-Bereich zu den Mayas. Auch hier sahen die Attraktionen wieder besser aus, als sie es waren... Wieso ist an dem coolen Zeug immer ne Achterbahn? Sogar noch mit Looping.. >.>
Zu erwähnen sei auch, dass es überall im Park Wasserstationen gibt, an denen man trinken, oder seine Flaschen nachfüllen kann. Sehr praktisch!
Mit drei Schritten geht’s mal eben wieder auf nen anderen Kontinent und schon sind wir im Orient. Da das Karussell mit den fliegenden Teppichen recht nett aussieht stellten wir uns auch dort mal für ne Runde an. Das Vergnügen war kurz und da die Japanerinnen, die mit uns in der Gondel waren, aber am Hebel für die Auf- und Abbewegung saßen, war die Fahrt noch unspektakulärer als gewollt. -__-'
Weiter ging es dann zu einer orientalischen Ladenstraße. Auch diese war überaus hübsch gemacht, weshalb wir uns kurz im Schatten niederließen und unseren Proviant schnabbelten. Von dort aus gelangte man direkt in den Palast, welcher echt beeindruckend war. Da wir am Hippodrom-Karussell auch nicht lang hätten warten müssen, fuhren wir auch hier mal mit. Das hat gefetzt. ^^
Danach gabs noch mal Popcorn (mit Curry-Geschmack), bis wir dann in den Palast von Arielle eintraten. Und hier war ich wirkl. geflasht! Ich hatte nicht erwartet, dass sich in dieser Höhle ein so riesiger Raum mit so vielen Fahrgeschäften verbirgt! Auch das Design war richtig cool!
Da es mir vor allem eine Art Ketten-Karussell mit Kugelfischen angetan hatte, hab ich Doreen so lang bekniet, bis sie die Wartezeit von 35min in Kauf genommen hat, und mit mir gefahren ist. (Schließl. hab ich die Karten gewonnen :P ) Es hätte allerdings ruhig etwas länger gehen können. :/
Nach einem kurzen Schlenker durch den Souvenirshop tauchten wir so gesehen wieder auf und machten uns auf zur nächsten Welt.
 Es ging in nun in ein Bergbaugebiet beim Vulkan, welches sehr steampunkig anmutete. Hier machte Doreens Herz einen Doppelten Sprung, doch schon bald erreichten wir eine mittelalterliche Burganlage, die durch ihre verwinkelten Wege zum Erkunden einlud. In einigen Räumen waren Leonardo da Vincis Erfindungen zu sehen, es gab einen großen Kurbelmechanismus des Sonnensystems, bei dem man an einigen Hebeln die Planeten um die Sonne kreisen lassen konnte, sowie ein Pendel, welches die Zeit anzeigte. Als wir gerade auf einem der Wehrtürme standen, brach plötzl. der Vulkan hinter uns aus und man spürte die Wärme des Feuers .. das war schon fast gruselig..
Vor der Burg, im See lag ein Schiff vor Anker, denn schließlich ist Piratensommer-Special. So erkundeten wir auch dieses, bis wir wieder den Weg Richtung Venedig einschlugen, um unsere Runde zu schließen. Da fiel uns auch auf, dass scheinbar gerade an einer weiteren griech. od. röm. Welt gebaut wird. ö.ö
Nichtsahnend schlenderten wir eine weitere Gasse hoch, als wir in mitten einer Traube kreischender Japanerinnen tatsächlich Jack Sparrow entdeckten. Auch wir schalteten auf Fangil-Modus um und reihten uns in den Kreis, um ebenfalls ein Foto zu erhaschen. Der sah aber auch täuschend echt aus und benahm sich auch so! Und obwohl er uns auf engl. fragte, wo wir herkommen antworte ich natürl. auf Jap. >.<'
 Nie hätte ich gedacht, dass ich mich von dieser Euphorie anstecken lasse, aber Doreen hat mir (monate)lang genug vorgeschwärmt, so dass ich diesem Piraten nun auch erlegen bin.. (schon mein Watzke-san hat das mit einem gewissen Zaubertranklehrer geschafft. ..Nur irgendwie bin ich die einzige die auf so Typen wie Newt Scamander abfährt.. wieso? ö.ö oh, Verzeihung, ich schweife ab..*hust*)
Schlagartig waren wir wieder munter und schauten uns noch auf der Brücke um, die den großen See überspannte. Neugierig schlugen wir noch mal den Weg ein, um zu schauen, ob der Pirat noch an Ort und Stelle steht und da er das tat, ließen wir uns gegenüber auf ner Bank nieder, naschten Popcorn und beobachteten das Spektakel... wie im Kino. XD
Dann aber suchten wir uns einen Platz am See, um die große Lichtershow anzusehen. Tatsächlich wurden alle Lampen gedimmt und gegen 20°° gings los. Ein bisschen Feuerwerk, viele Lichter, Laser, Wassereffekte und Boote auf denen verschiedene Figuren tanzten wurden aufgefahren. Ein wahrliches Spektakulum!
Im Anschluss drehten wir noch eine Runde durch die nun hübsch beleuchtete Wunderwelt, in umgekehrter Reihenfolge.
Beim Bergbaugebiet fiel uns noch eine Attraktion auf, die wir am Tag noch nicht gesehen hatten und wussten aber nicht so recht was das sein sollte. So fragten wir eine total goldige Angestellte und die versicherte uns, es ist keine Achterbahn, es macht nur gurru-gurru (heißt so viel es wackelt ein bisschen XD ) und ist auf Schockmomente ausgelegt.
 Ok, das kann man ja mal noch machen. Keine 5min später saßen wir zu sechst in einem kl. Uboot und schipperten scheinbar am Meeresgrund entlang. Gruselbahn unter Wasser sozusagen. Natürlich wurde eine Notsituation simuliert und ich fragte mich in dem Moment was passiert, wenn jetzt wirkl. ein Erdbeben wäre... mit all den Geräuschen, Effekten und gruseligen Gestalten außerhalb des Boots wurde mir doch leicht anders und ich rückte ein Stück zu Doreen auf, während die das hingegen alles total toll und aufregend fand. XD
Endl. wieder draußen hatte ich immernoch weiche Knie, aber wir liefen weiter, entdeckten sogar noch weitere neue Bereiche, staunten überall die Lichter an, bis wir ca 22°° hinausgekehrt wurden.
Es war wirkl. eigenartig diese Wunderwelt zu verlassen und wieder ins triste Alltagsgrau geworfen zu werden.
Die Bahnen nach Haus waren aber zum Glück nicht so voll wie erwartet und so liefen wir kurz vor 0°° wieder im Heimathafen ein, genossen einen Mitternachtssnack, bevor wir totmüde und mit schmerzenden Beinen ins Bett fielen.
Aber man kann mit Fug und Recht behaupten, an diesem Tag genug Endorphine für die nächsten Wochen gesammelt zu haben. XD Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich so begeistert sein würde. Vielleicht lag es auch daran, dass Disney nicht so präsent war, wie man sich es vielleicht vorstellt. Hauptteil bildeten die Welten und die Filme und Figuren wurden darin nur eingebaut.. das war recht angenehm. K.A., ob das auch beim normalen Disneyland der Fall ist, aber das Sea ist def. auch was für Nicht-Fans. XD

Am nächsten Morgen (29.7., Samstag) verweilte ich dennoch nicht sehr lange im Bett, sondern stand ganz normal auf, denn bei so einem vorherigen Tag sind viele Notizen zu machen, zudem suchte ich meine sieben Sachen zusammen und kurz nach dem Mittag begannen wir schon wieder damit uns zurecht zu machen.
Heute stand eines der größten Hanabis in ganz Japan an und so würde zeitiges Kommen gute Plätze sichern. Aber auch 4h vorher da zu sein nützte uns im Endeffekt nichts. Unseren ersten ergatterten Platz gaben wir auf, da es doch recht heftig begann zu regnen. So verweilten wir eine Weile mit vielen anderen unter einer Hochstraße. Als die Sitzfläche auf eine weitere Straße ausgedehnt wurde und alle nach vorn rannten, bemerkten wir schon, vielleicht ist unser Platz doch nicht so das Wahre.
Wir blieben aber auf Grund des Regens sitzen, schnappelten unser Konbini-Essen und spielten ein Würfelspiel.
Bald wurden die ersten der rund 22000 Schüsse abgefeuert und wir sahen s gut wie gar nichts. Schnell packten wir zusammen und versuchten auf die Promenade zu kommen. Doch hier war Stehenbleiben nicht erlaubt. Mit Megafon und teils sehr aggressivem Ton wurden wir angehalten weiter zu gehen. So schob sich sie Masse am Fluss, nähe Asakusa entlang und es regnete fleißig weiter. Wir irrten einige Zeit umher. Überall Absperrungen, nirgendwo darf man sich hinstellen oder Verweilen, und tausende Ordner und Polizei. Nicht gerade gemütlich....
Letztendl. kamen wir in einer Traube an einer Kreuzung zum Stehen und hatten die letzte halbe Stunde doch noch eine gute Sicht und konnten die teils abgefahrenen Motive schön sehen. Auch das Finale hat richtig reingehauen! Der Himmel wurde immer heller und heller.
Auch der Weg zurück zum Bhf war doch sehr beklemmend. Überall Straßensperren, Gebrüll, Polizei, deren Handeln ich teils nicht wirkl. nachvollziehen konnte. Ein bisschen kam es einem wie eine Evakuierung vor... >.< Zum Glück waren die meisten Leute echt gechillt und man konnte normal laufen.
Auch die Bahn war wider erwartend nicht sehr voll und so kamen wir gut nach Hause.

Ausschlafen, endl.! (30.7., Sonntag) Den recht kurzen Vormittag hab ich mit aufräumen und Mail-schreiben verbracht und kurz nach Mittag gings nach Shinjuku. Der erste Weg führte uns hier zu SakuraHouse, wo wir unseren Auszug anmeldeten und die letzte Miete bezahlten. Seit unserem Einzug sind die Zimmer sogar um 2000¥ teurer geworden! Schon fast ne Frechheit... Da hatten wir aber echt Glück gehabt. (für uns hat der Preis sich nicht erhöht)
Nach einem kurzen Abstecher am Kino, um noch mal nach Fluch der Karibik-Zeug zu guggen, trafen wir uns mit Morena und spontan gings dann zu einer Kuchen-tabehodai. In 70min kosteten wir uns durch das süße Angebot im SweetsParadise im MyLord. Allerdings gab es auch eine kl. herzhafte Ecke. ^^
Gut befüllt zeigten wir Morena dann alle Etagen des Odakayas, in dem ich auch noch mal gesündigt habe, um mein Cos für die nächste LBM noch etwas aufzuhübschen. ^-^
Nach Einbruch der Dunkelheit gings dann wieder heim, fix noch meine Mail vom Morgen beendet und dann setzte ich mich bis kurz vor 2°° an den Blogtext Aber mit Kopfweh und Müdigkeit musste ich das Beenden und Hochladen dann aber doch nach dem Disneytag auf den nächsten Morgen verschieben.


Sorry, dass es mit den Bildern etwas gedauert hat.. es ist gar nicht so leicht sich bei ~300 Stück zu entscheiden... Die weiter unten haben leider nicht in den Fließtext gepasst, aber ich wollte sie euch keineswegs vorenthalten. ;)

Liebe Grüße und bis demnächst.

…. noch 10 Tage o.O














Dienstag, 25. Juli 2017

Aus dem FF - Finalexams und Ferienbeginn

Endlich, endlich sind Ferien!!! So lange habe ich darauf hingefiebert! Endlich bin ich frei... zumindest, was den Unterricht an der Keio anbelangt. XD
Doch zwischen diesem Zustand und dem letzten Eintrag liegen noch ein paar Tage, die ich nun der Welt mitteilen möchte. ^^

Beginnen wir also mit dem 10.7. (Montag), an dem ich eine Recherchebitte für meine Senpai ausgeführt, und dann noch spontan entschlossen habe doch in die Bibo zu fahren, anstatt für Jap. zu lernen. Denn die Prüfungswoche stand erst noch an und da am 17. ein Feiertag anstand und die Bibo da zu hat, wollte ich die Zeit sinnvoller nutzen.
Ich kam diesmal sogar recht gut voran, doch 15°° machten sich wieder Kopfschmerzen breit, die ich zum Glück mit einem Kaffee von Doreen zum Lunner bekämpfen konnte, damit ich doch noch mal Vokabeln pauken konnte.

Am Dienstag (11.7.) stand dann schon das erste FinalExam in Kanji an, welches sehr easy lief. '_^ Kein großes Ding. Der Ji- und Tadôshi (transitive und intransitive Verben)- Test stellte dann schon wieder ein etwas größeres Problem dar. Ich erinnert euch vielleicht,.. das ist der Test, den ich trotz einer 2 (B) nachholen musste. -.- *leckt mich doch am A*** Den Test hab ich diesmal direkt live bei der Sensei im Büro geschrieben, aber da dieser auch wieder genau der Gleiche war, konnte ich meine Antworten aufs Blatt spucken und mit nur einem Schusselfehler endlich diesen Punkt abhaken.
 Danach hab ich noch die Kopien für meine Senpai abholt und war doch stolz, dass ich das soweit gut hinbekommen habe, auch wenn ich zunächst zum falschen Schalter im falschen Gebäude gegangen war. XD
Den Nachmittag habe ich mir mit Bastelarbeiten versüßt und konnte außerdem zu dem himmlischen Kurs von 130¥ Geld abheben. *-*

Dieser Mittwoch (12.7.) lief sogar mal einigermaßen gut. ö.ö Ich war selbst erstaunt, dass mir die Aufsätze diesmal so gut aus der Hand gingen und auch die Sensei hatte heute ausgesprochen gute Laune.
Auf dem Heimweg traf ich diesmal zufällig Doreen, die erst mal Dampf ablassen musste, da sie sich mächtig über eine ihrer Lehrerinnen und Kommilitonen echauffieren musste.
Highlight zum Kaffeetrinken waren diesmal Aprikosen, die ich gestern für 120¥ ergattern konnte und dann hieß es wieder Grammatik pauken.

 Denn am Donnerstag (13.7.) stand ein etwas größerer Test an, welcher allerdings nur mittelmäßig lief. Dies und dass der Test von letzter Woche eher ein ernüchterndes Ergebnis aufwies ließ meine Stimmung sofort kippen. Man lernt und lernt, hat im Grunde ein gutes Gefühl, dass sie die harte Arbeit sich diesmal auszahlen wird und dann wird man doch wieder geohrfeigt. Manchmal frage ich mich, warum ich für die Test eigentl. noch lerne?! -.-
In den Nachmittagsstunden wurde es auch nicht besser. So haben wir zu allem Übel auch noch Keigo (Höflichkeitssprache) begonnen und uns wurde gesagt, dass das kl. Gespräch, was wir heut geübt haben, nächste Woche auch noch mündl. geprüft wird... ach menno.. u.u
So habe ich nach der Uni noch ein bisschen gebastelt, um die negativen Gedanken zu verdrängen und wir hatten beim Abendbrot auch noch Spaß mit Yugo. Denn wir haben ihn mal ganz unverfänglich von 1 bis 5 zählen lassen und umgekehrt. So ging es; ichi ni san shi go – go yon san ni ichi. Als wir Yugo erklärten, warum er dieses kl. Experiment machen sollte, war es ihm erst aufgefallen, dass er die 4 anders spricht. Dieses erstaunte Gesicht, das er gemacht hat war einfach Gold wert! XD

 Der Freitag (14.7.) begann eher durchwachsen. Die miese Laune vom Vortag hing mir noch an und ich fühlte mich lust- und nutzlos. Hab zwar ein bisschen Zettel sortiert aber sonst ist nix sinnvolles geschehen.
Auch die Uni lief eher so wie im Rausch an mir vorbei. Aber als es dann vorbei war, besserte sich meine Laune schlagartig ohne erfindlichen Grund. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich mir vorgenommen hatte noch mal einen Abstecher ins Okadaya zu machen, um noch Knöpfe und Ohrring-Zeugs zu kaufen. :3
Da Doreen den Wunsch geäußert hatte Kartoffelsuppe essen zu wollen habe ich mich also gleich nach Ankunft an den Herd geschwungen und die Würstchen, die wir hinzufügten waren sogar ganz annehmbar. ^^
(Heut kam ja auch die Kawaii International Folge raus, wo ich hätte dabei sein können, aber ich war es natürlich nicht... sowieso wurden keine Aufnahmen aus dem Laden ausgestrahlt. )

Der 15.7. (Samstag) begann mit derart schlimmen Kopfschmerzen schon beim Aufwachen, so dass ich mit einer Tablette in den Tag startete, um überhaupt aufzustehen.
 Irgendwie war der Wurm drin und ich kam kaum in die Gänge. Gegen Mittag brach ich noch mal nach Sasazuka auf, um ein paar Kleinigkeiten zu holen und lief zurück, um dem Kopf etwas frei zu kriegen. Im Lawson gönnte ich mir dann mein erstes Gari-Gari-kun Eis meines Lebens. Da dieses Eis auch gleichzeitig ein Glücksspiel ist. Ich kannte diese Begebenheit bislang nur aus Manga und wusste aber nicht, welches Eis das ist. Angelina klärte mich schließlich auf und so war ich nun gespannt, ob ich was gewinne. Und zwar funktioniert das folgendermaßen; Man kauft sich ein Eis und isst es. Am Stiel befindet sich dann evtl. eine Markierung, die es dir ermöglicht noch ein Eis zu erhalten. (was so aussehen würde: http://bonkuraossanryokou.up.n.seesaa.net/bonkuraossanryokou/image/E794BBE5838F200317.jpg?d=a0 ) Allerdings habe ich leider nichts gewonnen, aber geschmeckt hats trotzdem. ^^ (Ich hatte Nashi-Geschmack)
An einer Ampel wartend und Eis essend wurde ich dann auch noch angehupt und angegrinst. ö.Ö
Nach ein bisschen HA machen wandte ich mich einer Näharbeit zu und konnte somit noch ein bisschen entspannen.

Auch der Sonntag (16.7.) lief nicht viel besser. Den Vormittag bis Mittag habe ich damit verschwe-.. ähm, genutzt, um den Blogtext fertig zu tippen und die Bilder einzufügen. Und danach wechselten sich dann bis zum Abend Lern- und Entspannungsphasen immer mal ab.
Auch Doreen war schlecht drauf, da ihr Kommilitone, mit dem sie zusammen die mündl. Prüfung absolvieren muss, seine Abmachungen nicht eingehalten hatte und sie nun in Lernverzug kommt. Ja,... Gruppenarbeiten sind Scheiße! Wenn man sich auf andere verlässt ist man verlassen.. leider bestätigt sich das immer wieder und die ordentl. Deutschen haben das Nachsehen.... (Eine Sache, die ich in dem Austausch gelernt habe; länderspezifische Klischees werden all zu oft durch ihre Landsmänner bestätigt. ^^')

Der Montag (17.7.) stellte für mich eigentl. keinen großen Unterschied zum Sonntag dar. Heut war Tag des Meeres (Feiertag), weshalb auch Audrey und Katharina frei hatten, nur Doreen musste zur Uni...

Am 18.7. (Dienstag) klemmte ich mich mal noch etwas intensiver hinter die Ordner und versuchte irgendwie die Grammatik und die Aufsatzthemen durchzugehen. Doch auf Grund des letzten Donnerstags hielt sich meine Euphorie in Grenzen. Zudem sehe ich diese Lehrerin danach nie wieder.. um Grunde könnte es mir egal sein, ob sie nach der Prüfung denkt, wie blöd ich doch bin und sie kann es mir nicht mehr unter die Nase reiben, aber dennoch bleibt da dieser Funke Ehrgeiz, zu beweisen, dass man doch etwas gelernt hat. *hahaha..... -.-
Am Nachmittag wurde es dann aber auf einmal dunkler und dunkler. Und bald zog ein Sommergewitter über uns, welches mich verleitete zum Fenster hinauszustarren. Als es jedoch vorbei war erklang ein Sirenenton und eine Durchsage warte vor Starkregen, Hagel (und, was das Wort auch noch bedeutete; Brand und Luftangriffen) Das Anschalten des Fernsehers bestätigte die Warnung und in anderen Teilen des Landes gab es schon heftige Regenfälle.
Letztendl. ist aber an dem Abend gar nichts mehr passiert. Aber das war auch ganz gut so.
Zudem ereilte Japan in diesem Jahr eine extreme Hitzewelle. Eigentlich sollte derzeit erst die Regenzeit zu Ende sein, aber stattdessen gab es verhältnismäßig wenig Niederschlag und die Temperaturen hielten sich über mehrere Tage hinweg über 30°C, was für Juli doch recht ungewöhnlich ist. Aber ich sag mal so, lieber die Jahrhunderthitze mitgemacht, als das Jahrhundertbeben!
Süß fand ich auch Vati vor kurzen beim Skypen, der meinte; „Uff, bei uns ist es derzeit so warm und schwül..“ Was soll denn dann bitte ich sagen mit 31°C und ~80% Luftfeuchte?! XD

Der 19.7. (Mittwoch) stand schon seit dem Morgen nicht wirkl. unter einem guten Stern. Denn am Bhf hab ich bemerkt, dass ich meine Pasmo vergessen hatte. Den Weg zur Uni wollte ich dann nicht aus eigener Tasche finanzieren, weshalb ich doch noch mal zurückgelaufen bin, um die Pasmo zu holen. Da ich eh immer fast eine Stunde eher in der Uni bin als nötig, war dies also im Grunde kein großes Problem.
Tja, aber auch der Tag wurde nicht besser. Natürlich zieht die Sensei erst mal noch Unterricht durch, in welchem wir noch mal 4 kl. Aufsätze und nach der Pause, in der 2. Stunde noch nen Text lesen müssen. Wer den letzten Aufsatz fertig hat, konnte sich melden und bekam dann schon den Kanji-Test. Und ebenso verhielt es sich dann mit der eigentl. Prüfung. Gleiches Recht und Zeit für alle?? Ach, Quatsch, wer braucht denn Gleichberechtigung?! So kamen die, die eh schon Probleme haben noch mehr in Zeitverzug für den eigentl. wichtigen Test. Zudem kam die Sensei auch immer zu jedem einzelnen hin, um das Blatt auszugeben, der sich meldete. Und während sie dann vorn schon anfing ihre ganzen inzw. eingesammelten Zettel zu sortieren, wurde Morenas Meldung einfach mal komplett ignoriert... wie nett..
Manchmal dachte ich, naja, die Sensei will ja auch nur unser Bestes und manchmal ist sie schon recht nett,.. wenn sie ihre guten Tage hat. Aber an dem Tag war für mich allerdings der Sympathieofen komplett aus! >.>
Jedoch gab es am Nachmittag, bzw. auf meinem Heimweg viele kl. Begebenheiten, die mich doch etwas aus meinem Groll herauszogen. ^^

Wenigstens ging es am Donnerstag (20.7.) so gesehen, gleich nach dem Diktat mit dem FinalExam weiter. Allerdings wurde auch an dem Tag der Unterricht noch durchgezogen. In der folgenden Stunde gab es den Kanji-Test, noch einmal Höflichkeitssprache und Bescheidenheitssprache, die wir uns dann auch gleich noch spontan für den anschließenden mündl. Test merken sollten. >.> Jieppie, da kommt Freude auf... Aber danach fühlte ich mich schon ein wenig befreiter.
Der Abschied von Claire, die ich heut zum letzten Mal sah, war dann doch etwas schwerer. Und mir steckte schon ein Kloß im Hals.
Auf dem Heimweg wurde gleich Mutti Bericht erstattet und dann hatte ich mich nach dem Kaffeetrinken entschlossen noch ein bisschen zu nähen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Am Freitag (21.7.) nutzte ich den Vormittag um noch mal alle Texte zu lesen und die Kanji zu üben, die ich noch nicht 100% konnte und dann gings mit kleinen Umwegen zur Uni. Der Leseverständnistest war soweit ok, bis auf die letzte Aufgabe, über welche ich mich sehr geärgert hab. Denn es gab mehrere Sätze mit Lücken, in welche Kanji einzusetzen waren, damit der Satz einen Sinn ergiebt. Blöderweise gab es mehr Kanji als Lücken und eines davon war ganz sicher nicht in der Lernliste (den Rest wusste ich schließl. zu 100%)! Auch die Sätze an sich hab ich nur schlecht kapiert, so dass ich die Aufgabe nicht zu meiner Zufriedenheit lösen konnte.
Dennoch habe ich mich bei Taira-Sensei für das Jahr bedankt und mich ordentl. verabschiedet. Obwohl ihr Unterricht manchmal etwas einschläfernd war, mochte ich sie dennoch mit am liebsten, sie war einfach putzig. :3
Anschließend traf ich mich mit Doreen in Harajuku, um diesen Tag der Freiheit ordentl. auszukosten. Zunächst waren wir auf der Suche nach Getas für Doreen. Wieder mal war es ein bisschen schwierig etwas passendes zu finden, aber wir hatten Erfolg. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Starbucks, wo sich davor auch irgend ne Boyband und gefühlt 100 schwärmende Mädels befanden, durfte natürlich ein Abstecher in die Takeshita-dori nicht fehlen. ;3
Hungrig beschlossen wir auf dem Heimweg noch bei Saizeria einzulaufen und da ich wirkl. großen Hunger hatte, bestellte ich ne Pizza, Nudeln und Hähnchennuggets. Die Bedienung war schon so halb am Gehen, als Doreen meinte, sie würde dann auch gern noch was bestellen. XD
Angeheitert (ohne Alkohol!) schlenderten wir Heim und leuteten somit die Ferien ein.

Am Samstag (22.7.) hab ich dann erst mal ausgeschlafen. =___= soweit man das bei der Hitze kann. Und dann musste ich erst mal mein Zimmer auf Vordermann bringen. Gegen 14°° habe ich dann angefangen mich zurecht zu machen, bald darauf auch Doreen, mit der ich mich dann auch zeitgleich in den Yukata gewickelt habe, weil wir zu einem Hanabi gehen wollten.
Die Omi, die eine Straße weiter wohnt hat uns gelobt, als wir sagten, wir hätten uns selbst angezogen. Allerdings …. hatte ich den Yukata verkehrtrum gebunden >.<' So wird er nur von Toten getragen und das war denn doch zieml. peinlich, aber zum Ändern zu spät... Egal, ich bin Grufti, ich darf das.. XD Beim nächsten mal achte ich drauf. Doreen war mein Fehler aber leider auch nicht rechtzeitig aufgefallen.. ^^'
Am Bhf in Hachioji trafen wir uns mit Doreens Kumpel Kazuki und irrten ein wenig durch die Gegend, um einem guten View-Punkt fürs Hanabi zu finden. Unterhalb des Stadions, von wo aus es geschossen wurde, ließen wir uns dann nieder und vertrödelten uns die Zeit damit echte und Fake-Obischleifen zu zählen. Interessanter weise lagen die Fake-Schleifen ein bisschen vorn, was zeigt, wie viele Japanerinnen keinen Obi mehr binden können (oder wollen?).
Gegen 19°° begann das Feuerwerk. Allerdings ging es nicht so hintereinander weg, wie bei dem letzten, sondern eher in Etappen, was ich ein bisschen unschön fand. Dennoch waren tolle Figuren und Designs dabei, bei denen man ins Schwärmen kam. Gegen 20³° war es dann vorbei und die Menschenmassen strömten zurück.
Auch wir machten uns nach einem kl. Imbiss auf den einstündigen Heimweg.


Sonntag (23.7.) hieß es für mich dann schon wieder gegen 6³° aufstehen, denn ich hatte mir vorgenommen nach Odawara zu fahren, um nach einem Tipp meiner Senpai mir die Sonderausstellung zu Rüstungen anzuschauen.
Im Zug schaute ich noch mal fix über meine Fachvokabeln und schlief noch ein bisschen.
Schnell hatte ich den Weg zur Burg gefunden, erkundigte mich noch mal nach der heutigen Führung und habe mich bald an dem Treffpunkt eingefunden. Am Anfang war ich noch die einzige Frau in der Runde, die einzige Ausländerin blieb ich bis zum Schluss. Die Führung durch die Etage der Sonderausstellung ging ca eine Stunde (ab 11°°) und ich habe so etwa über die Hälfte mitbekommen. Dennoch erkundigte sich ein netter Herr immer wieder, ob ich alles verstehe. Im Anschluss wurde mir angeboten noch einmal genauer Fragen zu stellen. Das hab ich mir natürlich nicht 2x sagen lassen und habe sie mit Fragen und grauenvollem Japanisch bombardiert. XD So kam man nun uns Gespräch und die 3 Herren (der Führer, ein Mann mit Hut und ein Mann im schwarzen Shirt) gaben sich alle Mühe mir alles ganz genau zu erklären.
 Es war einfach nur wundervoll mit ihnen zu Fachsimpeln, Theorien zu diskutieren und verstanden zu werden. (; __ ;) Lustig war vor allem, als ich ansprach, dass mir nun schon in mehreren Museen aufgefallen war, dass die suneate (Beischützer) falschrum standen. Da lachten sie alle gemeinsam los und meinten; Ja, das ist ein Problem in Japan. XD
Der Herr im schwarzen Shirt kramte dann noch ein Buch aus der Tasche und fragte mich, ob ich das kenne, oder schon habe, und als ich verneinte, schenkte er es mir kurzerhand... ö_ö Ich war völlig baff und hab mich irre gefreut. ^^ So habe ich auch meine Visitenkarten an dem Tag endlich an die richtigen Leute verteilen können und das war schon viel wert, wie sich bald noch herausstellte, wenn auch die Herren ihre grade nicht bei sich führten und mir keine geben konnten..
 Kurz vor 13°° ging es hinüber in ein anderes Gebäude und eine weitere Führung wurde abgehalten. Hier allerdings merkte ich, wie meine Konzentration schon gelitten hatte und ich bekam vielleicht nur nur noch ein Drittel wirkl. mit. Dennoch blieb ich bei der anschließenden Diskussion dabei und kehrte mit 2 der Herren noch mal zum Burgturm zurück.
Bald aber verabschiedete ich mich, schaute noch mal ganz nach oben zum Ausgugg und verließ dann schweren Herzens das Gelände.
Da ich doch noch ein bisschen Zeit übrig hatte lief ich noch mal zum Strand. Auf meinem Rückweg allerdings sprachen mich zwei Schwarze an, die ich mit Müh und Not abwimmeln konnte.
 Und mir stellt sich mal wieder die Frage, warum negative Klischees immer wieder bestätigt werden müssen... Als ich sie endl. Los war, hielt mich kaum 10m weiter ein Polizist an. Völlig schockiert fragte ich, ob ich was böses angestellt hätte (obwohl ich mir keiner Schuld bewusst war), aber er verneinte und wollte meine Resident-Card sehen, fragte noch nach einer Telefonnummer und erklärte mir, warum er mich angehalten hat,.. womöglich... denn ich habe ihn kaum verstanden. Ich war schon so müde von dem Tag und dann noch mega aufgeregt, weshalb ich echt keinen Plan hatte was er wollte. >.<
Etwas niedergeschlagen von den beiden abschließenden, negativen Erlebnissen machte ich mich auf den Heimweg und nickte in der Bahn ein.
Gegen 19°° war ich wieder zu Haus, nahm mit Doreen gemeinsam Abendbrot zu mir und berichtete von meinem Tag bis ich anschließend noch mit Sarah skypte.
Uff,.. was für ein Tag!
Und am Abend kam doch tatsächlich schon die erste Mail von einem der drei Herren. Er schrieb in etwa; „Hallo ich bin einer der drei Herren, die heute in Odawara über Rüstungen diskutiert haben.“ Hahah,.. toll.. und welcher ist das nun?, dachte ich mir und musste die Weiten des Internets bemühen, um es herauszufinden. Aber es war der Mann mit Hut, mit welchem ich nun fleißig Mails austausche. *-*


So, ich habe mich wieder eingeholt. :) Nun hoffe ich wieder jede Woche etwas hochzuladen und somit auch die Textfülle zu reduzieren. Aber es sind Ferien und d.h. wir werden sicher allerhand unternehmen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich trotzdem noch auf meinem Endspurt begleiten würdet und wir uns nächste Woche wiederlesen...
Bis dahin. ^^

Misuka


p.s. In 15 Tagen kommt Vera schon °A° waaaahhh~