Tadaaa, ein Neuer Eintrag. :D
Nun bin ich schon ca. zwei Wochen wieder zu Haus (mein Gott, die Zeit rennt!) und will nun langsam
mal noch die fehlenden Wochen nachtragen, nicht wahr? Da alles
zusammen doch einen recht langen Eintrag ergeben hätte, werde ich es
nun wohl doch aufteilen. Aber nun erst mal viel Spaß beim Lesen der
2. Augustwoche.
Beginnen
wir also mit Montag den 7.8. Doreen und ich sind am Vormittag mit dem
Bus zu unserem örtlichen Rathaus gefahren (ok, das letzte Stück
mussten wir laufen, weil den 'falschen' Bus genommen hatten), um uns
ordnungsgemäß abzumelden. Beim Amt angekommen sagt man uns
allerdings, dass wir zu zeitig sind und eine Abmeldung jetzt noch
nicht möglich wäre.
Etwas
enttäuscht verließen wir das Gebäude unverrichteter Dinge wieder
und liefen zu einem nahegelegenen Fest, welches wir auf unserem Weg
entdeckt hatten. Bald darauf fanden wir uns in der Einkaufsstraße in
Asagaya wieder, die für ihre ausgefallene Deko zum Tanabata bekannt
ist. (ö.ö ich wusste gar nicht, dass das dort bei uns die Ecke
ist.. ) Also schlenderten wir dort durch und entdeckten ein kl.
Geschäft, welches dt. (u.a. auch erzgebirgische) Holzkunst, sowie
Kaffee- und Tee-zubehör verkaufte. Der Besitzer war sofort super
happy, als wir ihm sagten, dass wir aus Sachsen kommen und jedem
Kunde, der ins Geschäft kam wurden wir sofort vorgestellt. :)
Der
Herr gab uns noch kl. Kostproben und dann liefen wir weiter, hier und
da mal schauend. Am Ende der Straße stießen wir auf eine Bank, bei
der Doreen ihr Konto hatte und um noch etwas sinnvolles an dem Tag
getan zu haben, versuchten wir ihre Adresse bei der Bank zu ändern.
Nach ewigem hin und her...viel Keigo und Verwirrung musste sie das
Konto letztendlich doch schließen.
Auf
dem Heimweg organisierten wir noch was fürs Lunner und dann hatte
sich der Tag auch schon gegessen. Am Abend haben wir aber noch kl.
Mini-pizzen aufgepimt und genüsslich verspeist.
Der
Dienstagvormittag (8.8.) stand noch im Zeichen des Haushalts und nach
einem kl. Mittag hab ich zusammen mit Doreen die bevorstehende Reise
durchgeplant. Es wird sicher toll!
Auf
Grund eines Literaturtipps meiner Senpai bin ich am Nachmittag dann
noch mal zur Uni gefahren. Allerdings war die Zeitschrift nicht
wirklich hilfreich und so bin ich etwas lustlos wieder nach Haus
gefahren.
Jedoch
kam am Abend noch mal Schwung in die .. Küche. XD Denn für uns
stand wieder mal Curry auf dem Plan und da Audrey einen Weisheitszahn
gezogen bekommen hat und sich derzeit nur von flüssigen Sachen
ernähren kann, haben wir ihr noch ne 'Kartoffelsuppe' gekocht. Denn
die Arme war von der Op sehr angeschlagen und Audrey nicht lachen zu
sehen (sie kann nicht weils weh tut :'( bricht einem doch das Herz,
und wofür hat man denn Mitbewohner. ;)
Am
Mittwoch (9.8.) wollten wir noch mal etwas Sinnvollen tun, und so
ging es ein zweites Mal zum National Museum in Ueno. Ich kam mit der
Studentenkarte kostenlos rein, Doreen nach kl. Missverständnissen
auch und so stürzten wir uns begierig auf die Ausstellung. Da Doreen
allerdings ihre Kamera vergessen hatte, blieb ich kurz mit ihr in
ihrer Abteilung, ließ sie Fotos machen und bin dann in den anderen
Museumsbereich, zu den Rüstungen, gestiefelt. ;D Als ich dort fertig
war gings zurück, um beim Abschreiben und Aufzeichnen der Objekte zu
helfen. So lungerte ich vor den Vitrinen rum und bekam bald von einer
Angestellten wieder einen däml. Stift in die Hand gedrückt.. Den
Grund, verstand ich nicht, denn ich benutzte doch schon einen
Bleistift und keinen Kuli.. ô.o Doreen erlitt das gleiche Schicksal,
ihr sagte man aber ein Druckbleistift sein gefährlich, weil die
Spitze abbrechen könnte.. was?! ô.O
Nach
einer gefühlten Ewigkeit und kurz vor Schließung durfte ein
Abstecher in den Museumsshop natürlich nicht fehlen, wo ich doch
noch mal fündig geworden bin. ^^'
Als
wir wieder nach draußen traten lief meine Brille an und es war warm
wie in einem Treibhaus und zudem begann es zu regnen. Also flüchteten
wir in den nahegelegenen Starbucks, um darauf dann noch im
HardRock-Cafe nach einem T-Shirt für Doreen zu schauen. Aber der
Ortsname war so doll verhunzt, so dass sie kein Shirt, aber Ohrringe
gekauft hatte. ^^“
Am
10.8.
(Donnerstag) versuchte ich noch ein wenig Ordnung in meinem Zimmer zu
machen und dann gings nach Harajuku, um uns mit Morena zu treffen.
Als erstes liefen wir noch mal zum Meiji-jingu hinter und an einem
kl. Souvenirshop vorbei. Im
Anschluss besuchten wir, auf Empfehlung von Morena (sie kennt immer
so tolle, hippe Locations!) das Café von Dominique
Ansel,
der Bäcker des Jahres
2017 geworden war. Die Küchlein und Kreationen sind echt
ausgefallen. Zum Glück konnten wir einen Platz ergattern und
genossen unsre erworbenen süßen Köstlichkeiten.
Danach
trennten wir uns auf; Doreen machte sich auf den Weg zum
HardRock-Café in Roppongi, während ich mit Morena noch mal das
Laforet unsicher machte. So bin ich doch noch mal schwach geworden
und habe einen hübschen Rucksack, sowie eine total tolle Strumpfhose
ergattern können. Die Verkäuferin war super nett und hatte einen
gut beraten, sich bemüht Bilder auf nem Tablet zu zeigen, wie die
Strumpfhosen getragen aussehen und brachte mir dann die Tüte mit
meiner Ware noch bis vor den Shop.. *.* Service und Freundlichkeit...
das, was ich Dtl. wieder schmerzlich vermissen werde.
Noch
einmal schlenderten wir durch die Takeshita und bleiben vorm Bhf noch
ne Weile stehen, um uns in Ruhe zu verabschieden. Als ich Morena dann
aus der Bahn heraus zum Abschied winkte, war mir verdammt schwer ums
Herz! Ich war echt froh, sie kennengelernt zu haben und mit ihr Zeit
zu verbringen! Zum Glück gibt es die moderne Technik und zum Glück,
wohnt sie noch in absehbarer Reichweite! (Vielen Dank für die schöne
Zeit!, falls du das hier liest..) ...Weinen in der Bahn macht sich
immer schlecht und schon wurde ich von dem Kind vor mir angestarrt,
als hätte ich was verbrochen.. u.u'
Kurz
verschnaufen, was essen und mal fix mit Mama quatschen und dann gings
auch schon Richtung Flughafen, um meine Freundin Vera abzuholen, die
mich besuchen kam. :)
Am
Flughafen angekommen wurde ich immer nervöser. Denn es wurde auch
immer später und somit wurde es auch immer mehr zu einem
Glücksspiel, ob wir die letzte Bahn nach Haus noch kriegen würden.
Ca 1h hatte ich gewartet und kaum, dass ich sie erblickte, ging es
fix Heim. Und tatsächlich! Wir hatten die wirkl. allerletzte Bahn
noch bekommen. >.< und waren dann ca. 1:30 da. Mir ging die
Pumpe, kann ich nur sagen! So knapp war's noch nie!
Trotz
der späten Stunde ging es am Freitag (11.8.) schon wieder 'zeitig'
raus. Da Vera mit uns nach Kyoto kommt hatte ich geplant ihr Tempel
oder Schreine in Tokyo zu ersparen und wir haben lieber die freakigen
Ecken abgeklappert, schließlich wartete ab morgen das komplette
Kontrastprogramm.
So
ging es erst einmal nach Akihabara, wo wir in diversen Shops nach
Zeugs zu unseren Lieblingsanimes Ausschau gehalten haben. Ein
bisschen was konnte Vera ergattern und auch in den Spaß vom Purikura
machen ist sie mit mir gekommen. Ein kleines Mittag haben wir vor dem
Bhf eingenommen, bevor es dann weiter zur Station Hamamatsu-cho ging,
von wo aus wir zu einem Tempel und dem TokyoTower gelaufen sind. Den
Eintritt haben wir uns aber gespart und da wir doch immer müder
wurden ging es zurück nach Haus. Schließlich musste ich ja auch
noch packen. XD Jedoch gab es noch ein gemeinsames Lunner mit Doreen
und Audrey mit tschechischen Kekseln und Tee ^^
Der
Abend verlief recht ruhig und nach einigen Mails ging es bald zu
Bett.
| Kyoto.. wir kommen~ ^^ |
Am
12.8. (Samstag) brachen wir nach einem gemütlichen Frühstück zum
Flughafen auf. Wir hatten genug Zeit und so fuhren wir mit der
Bummelbahn, um Geld zu sparen. Der Check-in war raz-fatz erledigt und
so warteten wir auf das Boarding. Ganz geordnet stiegen zuerst die
Leute ein, die am Fenster saßen, damit kein unnötiger Stau im Gang
entsteht (ich wollte das nur mal eben mit erwähnen, weil die
Lufthansa leider zu blöd ist, sich so einer einfachen Boarding-logik
anzuschließen...jedenfalls was meinen Rückflug betraf...). Obwohl
ich ziemlich müde war kam ich nicht zum Schlafen und schwupps waren
wir auch schon wieder gelandet und zwar am Kansai Airport, der sich
auf einer künstlichen Insel befindet. Unser Gepäck war recht
schnell da und auch die Bahn, die uns nach Osaka bringen sollte,
schnell gefunden. Im Zug machten wir schon die erste Bekanntschaft
mit einer netten, älteren Frau, die uns die Unterschiede zwischen
Misosuppe aus Osaka und Tokyo, sowie weiteres kulinarisches und
örtliches Wissenswertes erzählte. In Osaka stiegen wir noch einmal
um und fuhren bis nach Kyoto.
Die
Landschaft mutete im Vergleich zu Tokyo schon fast ländlich an und
voller Aufregung fuhren wir sogar an einigen Kofun (Hügelgräbern)
vorbei. Auch die Suche nach der richtigen Buslinie gestaltete sich
als nicht all zu schwierig, nur leider war der Bus gerammelte voll
und wir hatten schon Angst, dass wir an unserer Station gar nicht
raus können. (Interessanter weise zahlt man hier den Festpreis beim
Aussteigen und in Tokyo beim Einsteigen)
Doch
alles ging gut und nach kurzem Verlaufen fanden wir sogar unsere
Unterkunft noch vor Einbruch der Dunkelheit. Jedoch stellten wir nur
unser Gepäck ab, beäugten kurz das Zimmer und machten uns dann auf
die Suche nach Abendbrot. Letztendl. landeten wir in einem
Restaurant, in dem es Bratnudeln in allen erdenkl. Varianten gab. So
teilte ich mir mit Vera eine riesige Portion Yaki-soba, wobei
gebratene Zwiebel mit Käse überbacken, noch als Dessert durchaus
rein gepasst hat. Das Essen war zwar schon fertig, aber man konnte es
am Tisch noch zur Perfektion fertig braten lassen.
Gut
gesättigt organisierten wir noch was fürs Frühstück und dann
gings auch schon so gut wie zu Bett.
Unsere
Unterkunft war malerisch in der Nähe vom Kiyomizu-dera gelegen und
jeden Tag wandelten wir durch historisch anmutende Straßenzüge, die
leider all zu oft mit Touristen überflutet waren... ja klar, es war
schließl. Hochsaison..
Am
13.8. (Sonntag) ging es jedoch schon wieder kurz nach 6°° aus den
Federn. Nach dem Frühstück quetschten wir uns wieder mit in den Bus
und von Bhf aus gings nach Osaka. Ich stieg mit Vera dort aus und
Doreen fuhr weiter in ein anderes Museum noch etwas weiter außerhalb.
Das
Ziel von uns Verbliebenen war das Historische Museum in Osaka nahe
der Burg. Als wir uns aus den Katakomben der Metro herausgekämpft
hatten machten wir das Museum unsicher, nahmen an einer Stamp-rally
teil, und ließen uns in einen Kimono schnüren. Das Museum war
unterhaltsam, recht nett gestaltet, aber ich hatte mir mehr erhofft.
Anschließend
liefen wir zur Burg, wie weitere Massen an Touristen. Auf dem Hof der
Anlage gab es eine Verschnaufpause und wir schauten uns etwas um. In
die Burg selbst sind wir nicht hinein. Zum einen hätte man sich da
drin sicher erlatscht, außerdem war ich schon mal drin und zum
anderen meinte der Herr, mit dem ich seit meinem Besuch der Burg in
Odawara in Mailverbindung stehe, es seinen nur Repliken in der Burg
und die Ausstellung lohne sich nicht.
Auf
dem Brughof war mir allerdings ein älterer Herr in Rüstung
aufgefallen, der Müll aufgesammelt hat. Im Schatten eines Baumes
sprach ich ihn an und fragte ihn ein wenig aus. Anscheinend war dies
sein Hobby und er mache dies freiwillig (so ist er auch echt ne
Touristenattraktion! XD ) Das Zusammenbasteln der Rüstung hätte ca.
2 Monate gedauert und die durfte ich auch begutachten, und fand sie
gar nich mal so schlecht gemacht, auch wenn sie nur aus Pappmaschee
war (Er hat auf Details geachtet, das gibt Pluspunkte ^^).
| (Rüstung aus dem Museum in Tokyo XP) |
Später
blieben wir noch mal an einem schattigen Plätzchen am Burggraben
hängen, wo wir noch ein wenig quatschten und Leute beobachteten.
Dann gings aber wirklich zurück zum Bhf, wo wir Doreen einsammelten
und wieder nach Kyoto fuhren.
Nachdem
wir endl. Küchenutensilien ausleihen konnten, liefen wir noch mal
zum Supermarkt, um Verpflegung zu organisieren. Und dann bekam ich an
dem Abend doch etwas Stress, weil ich noch so viel zu erledigen
hatte.. >.<
Soweit hier hin erstmal. Der Rest ist schon in Bearbeitung und wird hoffendl. demnächst folgen, so wie ich zeitl. dazu komme.
Bis dann ~
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